[Traffictipp] Warum du Gastartikel schreiben und auf deinem Blog veröffentlichen solltest

Hey, hast du schon bemerkt, dass ich in letzter Zeit viele Gastartikel auf meinem Blog veröffentlicht habe?
 
Klar, als aufmerksamer Leser ist dir das mit Sicherheit nicht entgangen! 🙂 Aber warum mache ich das wohl? Aus Faulheit und Bequemlichkeit, damit ich keine eigenen Blogartikel schreiben muss?
 
Nö! 😀
 
Dahinter steckt eine Trafficstrategie, die ich dir im folgenden gerne näher erläutern möchte.
 

Was ist guter und schlechter Traffic?

traffic2
Zunächst einmal möchte ich den blutigen Online Marketing Anfängern ganz kurz und knapp erklären, was Traffic eigentlich ist:
 

Als Traffic bezeichnet man das Besucheraufkommen einer Webseite.

Traffic ist im Online Marketing also das A und O, denn ohne Besucher auf der Webseite, verkaufst du nix und ohne Verkäufe verdienst du nix!
 
Darum ist es also enorm wichtig, dass du als Webseitenbetreiber bzw. Online Marketer immer wieder auf’s Neue für Traffic sorgst!
 
Es gibt etliche Wege um Traffic zu generieren:
 
Da gibt’s zum einen den bezahlten Traffic und den kostenlosen Traffic. Es gibt qualifizierten Traffic und unqualifizierten Traffic… Wie du siehst ist Traffic nicht gleich Traffic 😉
 
Aber was versteht man denn eigentlich unter qualifiziertem Traffic?
 
Unter qualifziertem Traffic versteht man Webseitenbesucher, die sich mit deinem Thema auseinandersetzen und ein Interesse für deine Inhalte und Produkte haben.
 
Solche Besucher bringen dir natürlich wesentlich mehr, als wenn du einfach Massen auf deine Webseite schickst, die sich gar nicht für dein Thema interessieren.
 
Denn nur bei denjenigen, die sich ernsthaft für deine Nische interessieren, besteht die Chance, dass sie z.B. ein Produkt kaufen oder sich in deinen Newsletter eintragen.
 
Weniger qualitativer Traffic (guter Traffic) bringt dir also mehr als viel unqualifizierter Traffic (schlechter Traffic).
 

Qualifizierter Traffic durch Gastartikel

 
So, nun komme ich aber zum eigentlichen Thema wieder zurück… Gastartikel!
 
Gastartikel sind nämlich ideal um kostenlos super qualifizierten Traffic zu erhalten!
 
In beiden Fällen: Ob du nun einen Gastbeitrag für einen themenähnlichen Blog schreibst, oder ob du nun einen Gastbeitrag von jemandem auf deiner Webseite veröffentlichst, profitierst du in Form von qualifiziertem Traffic!
 
Denn veröffentlichst du einen Gastbeitrag von einem anderen Blogger auf deiner Webseite, wird er sicherlich die Werbetrommel in seinen Netzwerken rühren und seine Fans und Leser
auf deine Webseite leiten, damit sie sich seinen Beitrag ansehen können.
 
Und im Falle, dass dein Beitrg auf einer anderen Webseite veröffentlicht wird und du den Besuchern dieser Seite einen Mehrwert lieferst, werden sie deine Webseite im Anschluss garantiert besuchen.
 
Somit erhältst du neue Leser, die ohne deinen Gastbeitrag womöglich niemals auf deiner Seite gelandet wären und im besten Falle hinterlassen sie dabei ihre E-Mailadresse, oder kaufen eines deiner Produkte 😉
 
Schauen wir uns beide Fälle einmal genauer an..
 

Case 1: Du schreibst einen Gastartikel für eine andere Webseite

Gastartikel schreiben
Du möchtest einen Gastartikel auf einer anderen Webseite veröffentlichen?
 
Dann ist die Voraussetzung hierfür natürlich, dass es sich um eine Webseite handelt, die sich mit demselben oder einem ähnlichen Thema wie deine Webseite beschäftigt.
 
Denn nur so kannst du auch für dich relevanten Traffic erhalten!
 
Bei der Auswahl des Themas solltest du dich am besten vorher mit dem Blog, auf dem du den Gastbeitrag veröffentlichen möchtest, auseinandersetzen.
 
Schau dir genau an, welche Themen auf dem Blog bereits behandelt wurden und welches Thema eventuell noch gar nicht angesprochen wurde, oder die vorhandenen Beiträge ergänzen könnte.
 
Danach schreibe den Betreiber der Webseite an und frage ihn, ob er Interesse an einem Gastbeitrag zum Thema XY hat (die Kontaktadresse findest du im Impressum).
 
Im besten Falle schlägst du sogar mehrere Themen vor, zu denen du einen Beitrag schreiben könntest, denn dann kannst der Webseitenbetreiber entscheiden, welches Thema für seine Leser am interessantesten ist.
 
Um höhere Chancen auf eine Veröffentlichung des Gastartikels zu haben, solltest du auch ein bisschen von dir und deinem Business erzählen..
 
Sende dem Webseitenbetreiber den Link zu deinem Blog, damit er sich von deiner Arbeit überzeugen kann, erzähle ihm wie lange du dein Business bereits betreibst, auf welchem Gebiet du dich erfolgreich als Experte positioniert hast usw..
 
Das schafft gleich viel mehr Vertrauen bei deinem Gegenüber!
 
Erhältst du das OK für eine Veröffentlichung, herzlichen Glückwunsch, kannst du dich sofort an die Arbeit machen!
 
Achte in deinem Gastartikel darauf, dass du dich den Lesern vorstellst, denn es sind eben nicht DEINE Leser und vermutlich haben sie noch nie etwas von dir gehört 😉
 
Dabei darfst du in der Regel auch einen Backlink zu deiner Webseite bzw. deinem Blog setzen.
 
Im Hauptteil deines Beitrags solltest du dann so viel Mehrwert raushauen, wie nur möglich, denn dein Beitrag ist quasi dein Aushängeschild auf dem “fremden” Blog 😉
 
Und NUR wenn dein Beitrag wirklich interessant und lesenswert ist, dann wirst du den Traffic auch auf deine Webseite herüberziehen können und neue Leser gewinnen!
 
Besonders geeignet sind hierfür konkrete Tipps oder Schritt-für-Schritt Anleitungen.
 
In jedem Fall sollte dein Gastartikel mindestens 800 Wörter, besser noch 1.000 Wörter umfassen. Das ist nicht nur aus SEO-Sicht gut, sondern zeigt auch dein echtes Interesse an der Veröffentlichung.
 
Nichts ist schlimmer als ein Gastbeitrag den man erhält, bei dem man merkt, dass die Worte nur so hingerotzt wurden..
 
Huuuch sorry! Das war jetzt mal wieder gar nicht ladylike 😀
 
Solltest du am Ende deines Gastbeitrages Werbung für eines deiner Produkte oder Webinare machen dürfen, empfehle ich dir ein Super-sonder-mega-Angebot für die potentiellen neuen Leser zu machen.
 
Damit hättest du dann nicht nur kostenlos qualifizierten Traffic generiert, sondern auch noch Umsatz. Yay!
 
WICHTIG: In manchen Fällen kann es dir passieren, dass dein Beitrag dem Webseitenbetreiber nicht gefällt und du entweder Korrekturen vornehmen musst, oder er gar nicht veröffentlicht wird.
 
Dies solltest du allerdings nicht persönlich nehmen! Jeder Blogbetreiber möchte natürlich die Qualität seines Blogs aufrecht erhalten und weiß natürlich auch was bei seinen Lesern ankommt, oder nicht.
 
Sollte es dir passieren, dass dein Beitrag abgelehnt wird, solltest du auf jeden Fall nachfragen, warum dein Artikel nicht geeignet ist, damit du etwas aus dieser Geschichte lernen kannst.
 
Wirf auf keinen Fall die Flinte ins Korn und mach es beim nächsten Mal einfach besser! Nur Übung macht den Meister und es ist auch noch kein Meister vom Himmel gefallen!
 

Case 2: Du veröffentlichst Gastartikel auf deiner eigenen Webseite

Gastartikel veröffentlichen
Betrachten wir nun die andere Seite, nämlich die Veröffentlichung von Gastartikeln auf deinem Blog.
 
Vielen fällt das zunächst einmal schwer, denn der eigene Blog ist wie ein Baby. Man gibt ihn nicht gerne aus der Hand 😉
 
Aber es tut nicht weh! Versprochen!
 
Im Gegenteil, denn du profitierst davon!
 
Zum einen ist es ziemlich bequem, denn du kannst deinen Lesern coolen Content liefern, ohne dafür einen Finger gekrümmt zu haben 😉
 
Und zum anderen kannst du deinen Lesern Themen auf deinem Blog bieten, mit denen du dich eventuell nicht so gut auskennst.
 
Denn seien wir mal ehrlich: Man kann kein Experte auf allen Gebieten sein!
 
Ich zum Beispiel habe keinen Plan von dem ganzen Steuerkram und habe einen Steuerberater um einen Gastartikel gebeten.
 
Et voilà ich habe sehr gutes Feedback auf diesen Artikel erhalten, meine Leser sind happy und ich bin happy! 🙂
 
Natürlich solltest du auf deinem Blog auch nur die Artikel veröffentlichen, die du selber für gut befindest!
 
Es bringt nix, wenn du halbherzig geschriebene Gastartikel veröffentlichst und im Nachhinein dafür Kritik erntest…
 
Wenn du Anfragen für Gastartikel erhältst, kannst du bestimmen unter welchen Bedingungen der Beitrag veröffentlicht wird. Basta!
Sollte dir ein Gastbeitrag nicht gefallen, solltest du den Gastartikel-Autoren sagen, warum dir der Artikel nicht gefällt und was sie in deinen Augen besser machen können!
 
Das kostet am Anfang etwas Überwindung, mich zum Teil heute noch, aber es bringt ja nix!
 
Mein Daddy sagt immer zu mir: “Willst du dass alle dich lieb haben, oder Business machen!?”
 
Um ehrlich zu sein, will ich beides 😀 Aber das ist leider nicht immer möglich.
 

Wann startest du deine Gastartikel-Offensive?

Gastartikel offensive
Wie du gesehen hast lohnt es sich definitiv eigene Gastartikel zu schreiben und Beiträge anderer Blogger auf deinem Blog zu veröffentlichen.
 
Auch wenn das Schreiben eigener Gastbeiträge mit wesentlich mehr Aufwand verbunden ist, kann ich dir diese Strategie nur wärmstens empfehlen, denn durch einen gut geschriebenen Artikel kannst du im Vorfeld bereits viel Vertrauen zu den Interessenten aufbauen und somit qualifizierten Traffic für deine Webseite gewinnen.
 
Starte am besten heute noch deine Gastartikel Offensive!
 
Schreibe Blogger an, die sich mit deiner Nische beschäftigen und frage sie ob sie Interesse haben einen Beitrag auf deinem Blog zu veröffentlichen.
 
Begib dich auf die Suche nach Webseiten, die sich mit demselben oder einem ähnlichen Thema beschäftigen und schreibe die Webseitenbetreiber an, ob du einen Gastartikel veröffentlichen darfst!
 
Trau dich einfach! Wie gesagt, du kannst nur davon profitieren!
 
Und by the way: Wenn du ein Thema hast, das zu meinem Blog passen könnte, immer her damit 🙂
 
Viele Grüße
Laura Geisbüsch
 
P.S.: Wenn du den Beitrag bis hier hin gelesen hast, würde ich mich sehr über dein Feedback in Form eines Kommentars freuen 😉 Danke :-*

 
 

In diesem Beitrag enthaltene Links:

Die 17 Trafficströme von Ralf Schmitz

Gastbeitrag

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11 comments

  • Hallo Laura,

    Super Artikel und sehr interessant! Es hat mir sehr gut gefallen. Viele sehr interessante Tipps die ich auf jeden Fall berücksichtigen und nutzen werde.
    Vielen Dank und weiter so!
    Schöne Grüße
    Raph

  • Hallo Laura,

    ich habe mich letztens bei einem Fachmagazin aus meiner Nische um einen Gastartikel-Gig beworben. Leider habe ich eine Absage kassiert. Obwohl ich ja eher steif bin und ein ernstes Naturell habe, waren die der Meinung, dass mein Ton zu flappsig rüberkommt.

    Aber Gastartikel sind auf jeden Fall cool, da man sich damit als Experte positioniert und gleichzeitig unendlichkeits traffic aufbaut.

    Mühe muss man sich geben, denn man tritt ja vor ein ganz neues Publikum und da kann man sich nicht wie eine Möwe im verlassenen Strandkorb benehmen. Wegen dem ersten Eindruck und so..

    Um auf dem eigenen Blog einen Gastartikel zu veröffentlichen muss man sicherlich erstmal eine gewisse Attraktivität erreicht haben.

    Aber sinn macht das schon, da man dadurch auch Themen behandeln „lassen“ kann, auf denen man selbst keine Erfahrung hat.

    Einzige gefahr die meiner Meinung nach besteht, ist dass durch zu viele Gastartikel die Stimme der Frau/dem Mann verloren geht die/der hinter einem Blog steht und gerade das finde ich ist eine Komponente, die zur Leserbindung auf persönlichen Blogs sehr wichtig ist.

    Viele Grüße
    Kim

  • Hallo Laura,
    Gastartikel auf den richtigen Seiten sind Gold wert. Vor kurzem bekam ich bei einem Gastartikel 254 neue Newsletter anmeldung. 🙂
    Natürlich ist es nicht immer so, trotzden sind Gastartikel ein super Marketinginstrument.

    Liebe Grüsse
    Peter

  • Zumal man so nicht nur neuen und frischen Content bekommt, sondern in der Regel auch von dem Autor in dessen Netzwerk beworben wird und man so eben eine neue, noch größere Zielgruppe erreicht.

  • Hallo Laura,
    wie immer ein Artikel von dem man nur lernen kann.

    Habe schon bei einigen blogbetreiber angefragt.Werde deine Tipps berücksichtigen beim schreiben.
    Gruß Angelika

  • Hallo Laura,
    ich habe erst vor kurzem mit meinem Blog angefangen (6 Monate).
    Jetzt habe ich eine Anfrage bekommen, ob ich gegen Bezahlung Gastartikel veröffentlichen würde. Leider habe ich damit noch überhaupt keine Erfahrung. Macht es Sinn bezahlte Gastartikel zu veröffentlichen, oder sollte ich generell die Finger davon lassen?
    Lieben Gruß
    Marco

    • Hi Marco,

      damit habe ich auch noch keine Erfahrung gemacht. Meine Angst wäre, dass diese Artikel dann ZU WERBELASTIG sind.
      Aber das kannst du natürlich erst herausfinden, wenn du den Beitrag vorliegen hast..

      LG Laura

  • Hallo Laura!

    Finde deinen Artikel gut hab aber gleich mal ne Frage. Hast du Erfahrungen sammeln koennen mit „gekauften Artikeln“ als Gastbeiträge? Also damit meine ich den Text in Auftrag zu geben bei zb. Content.de und diesen dann im Anschluss als Gastbeitrag zu veroeffentlichen.

    Lg. Kevin

    • Hi Kevin,

      da Gastbeiträge ja sozusagen „Werbung“ für mich sind, schreibe ich diese am liebsten selber. Ich glaube, die Leute würden sofort merken, dass die Gastartikel nicht aus meiner Feder stammen, wenn sie auf meinen Blog kämen.

      Ich habe mich aber natürlich auch stark selbst gebrandet. Daher ist es eventuell auch themenabhängig, ob man die Texte outsourced oder selber schreibt… LG