Schluss mit den Ausreden – Warum du jetzt sofort dein erstes Webinar in Angriff nehmen solltest

Ich glaube die so ziemlich größte Angst eines jeden Online Marketers ist das erste eigene Webinar.
 
Jede Woche erreichen mich zahlreiche E-Mails, in denen mir von der Angst vor dem ersten Webinar berichtet wird.
 
Und auch wenn das bei mir alles immer so “locker-flockig vom Hocker aussieht”: Ich kann deine Angst absolut nachvollziehen!
 
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Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich keine Angst beim Veranstalten von Webinaren verspüren würde..
 
Vor meinem ersten Webinar war mir so dermaßen schlecht, dass ich am liebsten alles abgeblasen hätte.
 
Fragen über Fragen sind mir durch den Kopf geschwirrt:
 
– Was ist, wenn ich den Faden verliere?
– Was passiert, wenn die Technik versagt?
– Was mache ich, wenn mir eine Frage gestellt wird, die ich nicht beantworten kann?
– und viele, viele mehr!

 
Aber wenn man erst einmal zu einem Webinar eingeladen hat, dann kommt es natürlich auch extrem doof, wenn man dieses kurz vor knapp absagt…
 
Also hieß es damals für mich: Augen zu und durch!
 
Und auch wenn man mir meine Aufregung angemerkt hat und ich teilweise fast an Atemnot gestorben wäre – ja, atemlos durch’s Webinar – habe ich es geschafft und die gute Nachricht ist:
 
Ich habe überlebt und das nach meinem ersten Webinar sogar mit einem fetten Plus von über 738 Euro auf meinem Konto 🙂
 
Danach war mir klar, dass ich auf Webinare auf keinen Fall verzichten kann, denn dadurch, dass man für seine Teilnehmer in einem Webinar greifbarer ist und die Webinarteilnehmer dem Moderator ihr Fragen stellen können, baut man enorm viel Vertrauen auf.
 

Im Gegensatz zu einer normalen Verkaufsseite ist die Conversion Rate (= Abschlussrate) durch den Vertrauensvorteil ​bei einem Webinar wesentlich höher.

Des Weiteren sind Webinare ideal, um die eigene E­-Mail­Liste aufzubauen bzw. zu erweitern, denn dadurch dass die Teilnehmer im Webinar einen Mehrwert geliefert bekommen, sind sie gerne bereit ihre E-­Mail­Adresse im E-­Mail ­Verteiler einzutragen.
 
Diese 2 Gründe allein, sind schon Grund genug den inneren Schweinehund endlich zu überwinden, oder?
 

Schluss mit den Ausreden!

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Was kann dir denn im aller-aller-schlimmsten Fall passieren, als dass du es verkackst? 😀 Wirst du davon sterben? NEIN!
 
Genau diesen Spruch bekomme ich auch immer von meinem Daddy zu hören und leider muss ich ihm an diesem Punkt wieder einmal Recht geben 😉
 
Ja ich weiß, das ist ein Todschlag-Argument, auf das man zunächst einmal nichts mehr entgegnen kann und doch sitzt womöglich schon wieder das kleine Teufelchen auf deiner Schulter und flüstert dir Argumente zu, warum du trotzdem keine Webinare veranstalten solltest 😉
 
Und damit das Teufelchen ein für alle Mal seine Klappe hält, bekommst du hier sehr gute Gegenargumente, die du dem Teufel um die Ohren hauen kannst!
 

Deine Stimme ist nicht schön

Ist ein Webinar ein Gesangscontest?? Nein! Also warum zur Hölle sollte deine Stimme dann ein Grund dafür sein, dass du kein Webinar veranstaltest?
 
Denkst du ich finde meine Stimme schön? Gerade wenn ich aufgeregt bin, hört sich meine Stimme an, wie Verona Feldbusch, die Helium inhaliert hat 😉
 
Aber wen zur Hölle interessiert das?? Ich habe sogar schon einmal im Chat eine Nachricht von einem Teilnehmer erhalten, dass er meine Stimme angenehm findet (auch wenn ich das absolut nicht nachvollziehen kann LOL)
 
Auch wenn deine Stimme jetzt nicht unbedingt radiotauglich ist: Letztlich kommt es doch nur auf GUTEN CONTENT an!
 

Was passiert, wenn die Technik versagt?

Na, was soll schon passieren?? Im schlimmsten Fall, passiert eben GAR NIX mehr und du musst dein Webinar verschieben.
 
Wenn du deinen Teilnehmern das in einer Entschuldigungs-E-Mail verklickerst und ihnen einen Ersatztermin für das Webinar anbietest, wird es dir niemand verübeln, denn in der Technik steckt man halt nicht drin!
 
Technische Probleme treten auch bei den Profis auf! Und auch bei mir kam es das ein oder andere Mal vor, dass der Ton weg war, oder dass die Internetleitung gestreikt hat..
 
Und selbst wenn einige Teilnehmer darüber verärgert sein sollten: Das sind Dinge die du nicht ändern und vor allen Dingen auch nicht verhindern kannst! Schwamm drüber und WEITERMACHEN!
 
Es wäre doch völlig Banane, wenn du aufgrund dieser Ausrede niemals ein Webinar veranstalten würdest! Dann dürftest du auch nie wieder Auto fahren aus Angst, dass dein Auto stehen bleiben könnte 😉
 

Was passiert wenn du den Faden verlierst?

Dann bekommst du von deinen Teilnehmern mit Sicherheit den Kopf abgerissen 😉 Quatsch mit Soße!
 
Solltest du während deiner Präsentation den Faden verlieren, dann ist das überhaupt kein Problem. Du kannst dann auch ganz offen sagen: “Sorry Leute, jetzt hab ich den Faden verloren” und trinkst ‘nen Schluck und steigst dann an der Stelle wieder ein.
 
Deine Teilnehmer werden dir das nicht krumm nehmen, sondern ganz im Gegenteil damit wirst du wahrscheinlich sogar Sympathiepunkte sammeln! Kein Mensch ist perfekt und NIEMAND erwartet von dir, dass du perfekt bist!
 

Was machst du, wenn dir jemand eine Frage stellt, die du nicht beantworten kannst?
Du bist nicht allwissend, niemand ist das und meistens macht man sich mit den Fragen die “eventuell kommen könnten” so verrückt, um am Ende feststellen zu müssen, dass man doch sehr viel mehr weiß, als man denkt.
 
Und sollte es doch einmal passieren, dass du eine Frage gestellt bekommst, die du in diesem Moment nicht beantworten kannst, bitte den Teilnehmer dir diese Frage noch einmal per E-Mail zukommen zu lassen, damit du darüber nachdenken kannst und dann hast du auch etwas Zeit gewonnen um die Antwort auf diese Frage herauszufinden.
 
Tue auch nicht so als ob du die Antwort wüsstest! Und bitte gib auch keine falsche oder unsichere Antwort, nur um irgendwas zu sagen!
 
Es ist keine Schande zuzugeben, dass man etwas nicht weiß!
 
Du hast kein Geld für das Webinartool!

Bis vor kurzem konntest du diese Ausrede noch anbringen, aber spätestens seit der Einführung von Google Hangout on Air, zieht auch dieses Argument nicht mehr. Denn Google sei Dank ist es heutzutage möglich, Webinare auch kostenlos zu veranstalten!
 
Sorry, dass nun auch diese letzte Ausrede nicht mehr zieht und du nun nicht mehr drumherum kommst, dein erstes eigenes Webinar zu veranstalten 😉
 
Zu dem Thema Google Hangouts habe ich auch bereits auf meinem Blog berichtet und hier kannst du dir den Beitrag noch einmal ansehen (Klick)
 
Oder schau dir doch das Webinar von Mara Stix und mir an, in dem wir dir zeigen, wie du mit viel Freude erfolgreich über Webinar verkaufst, auch wenn du noch keine E-Mail-Liste oder ein eigenes Produkt hast.


 

Hör auf zu zweifeln und plane dein erstes Webinar – JETZT!

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Wie du siehst, sind deine bisherigen Argumente KEIN Webinar zu veranstalten eigentlich nur Ausreden! Und wie heißt es so schön: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
 
Also verlasse deine Komfortzone und verbanne das Teufelchen von deiner Schulter!
 
Die Gedanken die du dir vor dem ersten Webinar machst sind völlig normal, aber trotz alledem solltest du dich deshalb nicht davon abbringen lassen!
 
Nach dem Webinar wirst du feststellen, dass alles halb so wild war! VERSPROCHEN 🙂
 
Viele Grüße
Laura Geisbüsch
 
P.S.: Was hat dich bisher davon abgehalten ein Webinar zu veranstalten? Habe ich nun alle Zweifel bei dir beseitigt? 🙂 Lass’ es mich wissen und hinterlass’ mir einen Kommentar! Ick freu mir!!
 
 
In diesem Beitrag enthaltene Links:

Step-by-Step Anleitung – So erstellst du ein Google Hangout on Air

Kostenloses Webinar mit Laura & Mara: Mit viel Freude erfolgreich über Webinare verkaufen
 
 

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15 comments

  • Manchmal muss man eben ins kalte geschmissen werden. Ist wie in der Uni: Der erste Vortrag ist beängstigend. Danach erkennt man, dass alles nicht so schlimm war.

    Der erste Vortrag auf Englisch ist dann wieder beängstigend. Danach erkennt man wieder, dass es gar nicht schlimm war. 😉

    Das kann man ewig so weiterführen. Wie Du richtig schreibst: Komfortzone verlassen ist manchmal eben nötig und bringt einen persönlich weiter.

    Ich persönlich bin jedoch auch noch nie auf die Idee gekommen, ein Webinar zu veranstalten. Eigentlich gar keine so schlechte Idee… 😉

  • Das Lampenfieber ist allgegenwärtig und eine gewisse Nervosität vor dem Webinar ist völlig normal. Gute Vorbereitung und ein Plan B sind auf jeden Fall hilfreich. Genauso wie Du es schilderst und man sich bereits im Vorfeld mit Szenario Taktik (Was mache ich wenn,,,?) auseinandergesetzt hat.

    Einen Streich spielen einem dann bestenfalls noch die Teilnehmer. Die verhalten sich bei Edudip völlig anders als bei Webinaris.

    • Hi Daniel,

      es kann immer mal passieren, dass ein Teilnehmer für Unruhe sorgt. In der Regel ignoriere ich das dann einfach und sollte es beleidigend werden, dann kann man einzelne Teilnehmer auch vom Webinar ausschließen.. 😉

      LG Laura

      • Hallo Laura,
        Ich rede jetzt nicht von den Unruhestiftern. Die Edudipler zum Beispiel sind es sich nicht gewohnt dass gegen Ende des Webinares noch ein Angebot gemacht wird. Das wird von denen schnell mal als Verkaufsveranstaltung diskreditiert. Da kann man vorgängig noch so viel tollen kostenlosen Content reingeschmissen haben. Davon abgesehen ist Edudip schon rein technisch nicht zu empfehlen, da es immer wieder Probleme mit der Verbindung gibt.

  • Als Radiomensch mit mittlerweile 18.000 on air-Stunden (aber erst 2 durchgeführten Webinaren) kann ich nur sagen: eine gewisse Grundspannung ist durchaus positiv, erzeugt erhöhte Aufmerksamkeit und die TeilnehmerInnen/HörerInnen merken, dass sie einem nicht egal sind. Sich „Was wäre wenn“- Szenarien zu überlegen, ist immer gut, aber: zum Glück sind wir keine Herzchirurgen ; ) Also alles halb so wild. Mit gezielten Atemübungen vor dem Webinar legt sich die Aufregung rasch und der Stimmklang wird automatisch ruhiger. Zu stimmlichen Unsicherheiten gebe ich gerne Hilfestellung aus meinem Erfahrungsschatz. Der wichtigste Tipp gleich hier: einfach man selbst bleiben.

    • Hi Veronika,

      Wow danke für deine Tipps! 🙂 Du hast es ganz richtig gesagt: Man sollte sich nicht verstellen, sondern einfach man selbst bleiben!

      LG Laura

  • Haha…ich schiebe dieses Thema jetzt schon seit Monaten vor mir her! Aber du hast REcht, ich mach da jetzt einfach! 🙂

    • Juhuuuuu genau DAS wollte ich mit dem Beitrag bezwecken!!! Ich freue mich, dass dich der Beitrag motiviert hat! Gaaaanz viel Erfolg bei deinem ersten Webinar!!!

  • Webinare zu erstellen und dann vor seiner Zielgruppe zu halten, ist auf jeden Fall am Anfang eine große Hürde. Ähnliche Situation wie beim Video-Dreh, wo man sich überwinden muss vor die Kamera zu treten, um seine Message zu kommunizieren…

  • Hallo Laura,

    dank der Anleitung von Dir, bin ich dabei, mein erstes Webinar zu erstellen. Die Powerpiont dafür habe ich fertig, das habe ich mit dem Programm von Open office erstellt. Nun wollte ich dies im Hangoutonair darstellen, doch wie kriege ich das da rein???
    Es gibt einfach keine Möglichkeit, jedenfalls finde ich keine. Auf YT habe ich mir viele Anleitungen angesehen, doch dies wird nirgends beantwortet. Auf englisch scheint es da was zu geben, doch englisch beherrsche ich nicht.
    Meine Bitte, was muß ich tun, um diese Folien im Hangout darzustellen?

    • Laura Geisbuesch

      Hallo Brigitte,

      das ist ganz einfach! 🙂 Du musst deine Powerpointfolie einfach öffnen und im Google Hangout auf Bildschirmübertragung klicken. Dann wählst du den Bereich, der auf deiner Folie zu sehen ist aus!
      Am besten machst du es dann so, dass du das Fenster mit dem Google Hangout kleinziehst, damit du deine Folie während der Präsentation weiterklicken kannst.
      LG Laura

  • Hallo Laura,
    gebe dir in allen Punkten recht. Aber als Neuling ohne eigenes Produkt mit einem kleinen Bekanntheitsgrad…Würde schon gerne eins machen…aber worüber? Wie schmecken Gummibärchen am besten?