Ist ein Blog sinnvoll, ja oder nein? – 5 Gründe die für das Betreiben eines Blogs sprechen

bloggen 3 (1)Am Freitag wurde ich von meinem lieben Kollegen Marcel Schlee zum Thema “Blogging” interviewt und da ich sehr häufig gefragt werde, ob ein Blog ein absolutes Muss ist, oder ob man einen Blog auch einfach sein lassen kann, möchte ich heute näher auf dieses Thema eingehen.

 

Wie du weißt, hat bei mir sozusagen alles mit meinem Blog angefangen! Vor 3 Jahren hatte ich den Entschluss gefasst, auf meinem Blog in Form eines Experiments, meinen Werdegang zur Online Marketerin zu dokumentieren.

 

In der Anfangszeit habe ich mich noch unheimlich schwer getan Blogartikel zu verfassen!

 

Ich wusste nicht:

  • Was ich schreiben soll?
  • Worüber ich schreiben soll?
  • Wie viel ich schreiben soll?
  • Und WIE ich schreiben soll?

 

Zum Teil habe ich stundenlang vor meinem Laptop gesessen und mir die leere Seite in Word angeschaut 😉

 

Damals hatte mein Daddy Ralf Schmitz mir gesagt, dass ich ALLER-ALLER-MINDESTENS 400 Wörter pro Blogartikel schreiben muss und diese 400 Wörter haben mich in den Wahnsinn getrieben 😀

 

Aber es hat alles nix genutzt, denn ich MUSSTE ja etwas schreiben und darum habe ich “einfach drauf los geschrieben”..

 

Und ich glaube rück blickend war das auch das beste was ich tun konnte!

 

Denn je öfter ich gebloggt habe, umso besser wurden auch meine Texte und die Unsicherheit, die ich anfänglich noch verspürt habe, ist komplett verflogen.

 

Mittlerweile weiß ich genau, WIE ich meine Leser anschreibe und wie ich meine Blogartikel aufbauen sollte, welche Themen für meine Interessenten interessant sind und wie ich Traffic für meinen Blog generiere..

 

Zudem muss ich mich teilweise beim Schreiben fast stoppen, weil ich die 1000-Wörter Marke nach kurzer Zeit knacke 😉

 

Für mich persönlich ist das Bloggen eine meiner liebsten Beschäftigung im Online Marketing, aber vor allen Dingen auch eine der zeitaufwendigsten!

 

Ein Blog ist mit viel Arbeit verbunden und verglichen mit den Einnahmen, die man beim E-Mail-Marketing oder in einem Webinar generiert, sind die Einnahmen durch das Blogging eher gering.

 

Aus diesem Grunde stellen sich viele die Frage: Ist ein Blog in Zeiten von Landingpages überhaupt noch notwendig?

 

Macht ein eigener Blog Sinn?

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Meine persönliche Meinung dazu ist: DEFINITIV JA!

 

Gerade wenn du dich als Experte in einer bestimmten Nische positionieren möchtest, ist ein Blog meines Erachtens unverzichtbar!

 

Auch wenn die Einnahmen durch einen Blog im Vergleich zum E-Mail-Marketing, Webinaren oder sonstigen Werbemaßnahmen, eher gering sind, bietet ein Blog dir eine ganze Menge Vorteile, die sich auf deine Gesamteinnahmen positiv auswirken.

 

Und darum möchte ich hier nun einige Vorteile aufzählen:

 

Vertrauensaufbau

 

Mit einem guten Blog auf dem du deinen Interessenten einen Mehrwert lieferst, kannst du nämlich extrem schnell, viel Vertrauen zu ihnen aufbauen.

 

Dadurch, dass deine Leser regelmäßig von dir “hören” und du auch das ein oder andere (private) Detail von dir preisgibst, werden sie das Gefühl haben dich zu kennen!

 

Und wenn du erst einmal das Vertrauen deiner Interessenten gewonnen hast, werden sie auch viel eher bei dir kaufen 😉

 

Du darfst nicht vergessen:

Jeder einzelne Leser deines Blogs ist auch ein potentieller Kunde sein!

 

Direkter Kontakt zu deinen Interessenten

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Durch die Kommentarfunktion auf einem Blog kannst du eine direkte Beziehung zu deinen Interessenten herstellen und somit nicht nur noch mehr Vertrauen zu ihnen aufbauen, sondern auch mehr über sie erfahren.

 

Du wirst genau erkennen, was deine Leser bewegt und mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben.

 

Und BINGO: Genau auf diese Probleme kannst du dann auf deinem Blog wieder eingehen 😉 Der Content wird dir also niemals ausgehen!

 

Kostenlos Leads einsammeln

 

Ein Blog ist eine ideale Möglichkeit um kostenlos E-Mail-Adressen einzusammeln, denn dadurch dass du deinen Lesern Mehrwert lieferst, werden sie sich in deinen Newsletter eintragen, um keine Neuigkeiten von dir zu verpassen.

 

Der Blog ist also ideal um kostenlos Leads zu generieren.

 

Und wie du weißt: In der Liste liegt das Geld! 😉

 

Dein Blog hilft dir also dabei deine E-Mail-Liste zu vergrößern und somit wiederum deine Umsätze im E-Mail-Marketing zu erhöhen.

 

Um den Anreiz noch einmal zu verstärken, solltest du die Leser mit einem Freebie (Geschenk z.B. Gratis-eBook, kleine Videoserie) ködern, das sie erhalten, sobald sie sich in den Newsletter eingetragen haben.

 

Profitipp: Platziere unter jedem Blogbeitrag ein Anmeldeformular für deinen Newsletter! Somit ist das Anmeldeformular immer präsent, egal ob der Leser von Google gekommen ist, oder ob er durch Facebook über einen geteilten Beitrag auf deinem Blog gelandet ist.

 

Seitdem ich unter jedem Blogbeitrag ein Anmeldeformular setze, hat sich die Anzahl der Leads, die ich durch meinen Blog einsammele enorm erhöht!

 

Kostenloser Traffic durch die sozialen Netzwerke

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Um die Reichweite deines Blogs zu erhöhen sind die sozialen Netzwerke ideal! Und wenn du erst einmal deine Reichweite erhöht hast, erhöhst du somit auch die Zahl deiner Interessenten und potentiellen Kunden 😉

 

Aber einmal ganz von vorne…

 

Wenn du einen Blog betreibst, solltest du jeden Blogbeitrag sofort nach der Veröffentlichung in deinen sozialen Netzwerken, wie z.B. Facebook, Twitter, Google+ usw., teilen!

 

Somit bekommen dann auch schon einmal deine Freunde in deinem Netzwerk von dem neuen Beitrag Wind 😉

 

Doch nicht nur deine Freunde bekommen davon mit, sondern auch die Freunde deiner Freunde.

 

Denn wenn deine Freunde auf deinen Beitrag reagieren, in dem sie ihn liken, kommentieren oder gar teilen, dann werden auch die Freunde deiner Freunde auf deinen Beitrag aufmerksam.

 

Und somit entsteht ein langer Traffic-Rattenschwanz, der dir

 

→ neue Interessenten

→ neue Leser

→ potentielle Newsletterabonnenten

→ potentielle Kunden

 

bringt! Genial oder?

 

 

Diese Strategie solltest du auch auf keinen Fall unterschätzen! Facebook ist für meinen Blog nämlich eine der größten Trafficquellen! Und ich spreche hierbei wohlgemerkt nicht von Facebook Werbeanzeigen!

 

Um diesen Effekt nochmals zu verstärken, solltest du ebenfalls unter deinen Blogbeiträgen die sogenannten “Social Buttons” einfügen, damit deine Leser sofort die Möglichkeit haben deinen Content in den sozialen Netzwerken zu verbreiten.

 

social buttons

 

→ Ich nutze dafür das WordPress Plug-in “Get Social”.

 

Worauf wartest du noch!? Let’s Blog!

 

Wie du gesehen hast, bringt ein Blog jede Menge Vorteile mit sich von denen dein gesamtes Business profitieren wird!


Und auch wenn du dir beim Bloggen zunächst einmal unsicher sein solltest: Das ist völlig normal!

 

Je öfter du bloggst, umso sicherer wird dein Schreibstil! Du wirst auch genau merken, was bei deinen Lesern ankommt und was nicht!

 

Bedenken solltest du allerdings auch: Ein Blog bedeutet vieeeel Arbeit! Nur wenn du deinen Blog regelmäßig pflegst und mindestens einmal die Woche bloggst, kann dein Blog erfolgreich werden und Früchte tragen!

 

Versuche bei allen Blogbeiträgen, die du verfasst, immer den Mehrwert für deine Leser an erste Stelle zu stellen!

 

Damit dir der Start ins Blogger-Leben erleichtert wird, lies’ dir hier noch meine Step-by-Step Anleitung für einen guten Blogbeitrag durch.

Hier geht’s zur Step-by-Step Anleitung für einen guten Blogbeitrag (Klick)

 

Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg beim Bloggen!

 

Viele Grüße

Laura Geisbüsch

 

P.S.: Was hat dich bisher davon abgehalten zu bloggen? Oder betreibst du bereits einen Blog?

 

Im Beitrag enthaltene Links:

Interview mit Marcel Schlee

Bloggen wie ein Profi – Step by Step Anleitung für den perfekten Blogbeitrag

 

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17 comments

  • Hallo Laura,

    toller Artikel mit starken Argumenten!

    Ich denke ein Blog kann wirklich den Unterschied machen. Menschen kaufen bei Menschen denen sie vertrauen und am liebsten bei Leuten, die sie kennen.

    Und hier hat ein Blog einfach großes Potential. Übers Bloggen kann man sich als Experte in einer Nische positionieren und potentielle Kunden „persönlich“ erreichen.

    Obwohl ich kein Problem mit Marktschreiern habe, finde ich es außerdem sehr angenehm, dass Bloggen zu den weniger aggressiven Marketingstrategien gehört.

    Die beste Erfahrung auf Social-Media Kanälen habe ich bisher mit Nischenrelevanten Facebook-Gruppen gemacht. Meine Facebookliste ist nicht so groß und hat
    daher nicht so großes Trafficpotential. Leider habe ich auch nicht wirklich einen Plan wie ich das ändern kann.

    Ich glaube die Frage „Über was soll ich schreiben?“ ist in manchen Nischen einfacher zu beantworten als in anderen. In meiner Nische habe ich z.B. das Glück das es ganze Bücherregale voll von Themen gibt über die ich schreiben kann. Aber ich hätte nicht den blassensten Schimmer wie ich ein Blog über Meerschweinchen regelmäßig mit gutem Content füllen sollte.

    Viele Grüße
    Kim

    • Laura Geisbuesch

      Hi Kim,

      wie geht es dir? 🙂 Hoffe doch gut!

      Ja ich finde auch, dass Blogging eine angenehme Marketingform ist 😉

      Hast du es neben den Facebookgruppen auch einmal mit Foren-Marketing versucht? Foren sind ideal um qualitativ hochwertigen Traffic zu erhalten! Gerade bei deinem Thema bin ich mir sicher, dass du damit punkten könntest! Es ist zwar etwas aufwendiger, aber wenn du das ganze strukturiert angehst, dürfte es viel bringen!

      LG Laura

    • Hallo Kim, du hast ein wirklich interessantes Blog-Thema. Habe gerade mal ein bissel auf deinem Blog gestöbert.

      Machst du auch YouTube-Videos? Ich denke, in dem Bereich Programmieren kann man doch bestimmt auch wunderbar Videos für YouTube erstellen, oder?

      • Hallo Michel,

        vielen Dank für deinen Besuch auf meinem Blog! Ich mag meine Nische, weil ich
        selber gerne Code und es in diesem Bereich sehr interessante Zielgruppen
        gibt.

        Mein Ziel ist es Auszubildenden der Fachinformatik und Informatik-Studenten
        der frühen Semester zu dienen.

        Mittlerweile betreibe ich auch einen youtube Kanal, den ich auf zweierlei
        Weise nutze. Zum einen um meine Artikel mit eingebetteten youtube Videos
        aufzuwerten und zum anderen um Traffic von youtube auf meinen Blog zu bringen.

        Viele Grüße
        Kim

  • Hi Laura,
    ich glaube auch, dass ein Blog super hilfreich ist – gerade zum Beziehungsaufbau und für Präsentation des eigenen Expertenwissens.
    Interessant finde ich aber ebenso, dass es so viele mögliche Strategien zum Erfolg gibt. Da Du Marcel Schlee erwähnst – ich glaube, er hat überhaupt noch nie einen Blogartikel geschrieben. Ähnlich ist es bei Oliver Wermeling. Wer also so garkeinen Antrieb zum Artikelschreiben hat – es geht auch ohne Blog. 🙂

    • Laura Geisbuesch

      Hi Bernd,

      stimmt Marcel betreibt keinen Blog und natürlich ist auch das möglich! Allerdings denke ich kann es auf jeden Fall nicht Schaden einen Blog zu besitzen 😉 LG Laura

    • Ich denke auch, dass es nicht unbedingt schaden kann. Ich kenne auch einige Leute, deren Hauptkanal YouTube ist. Sie haben unzählige YouTube-Videos und anhand der Kommentare erkennt man, dass sie dort sehr aktiv sind.

      Dennoch haben sie auch zusätzlich noch einen Blog auf einer eigenen Domain. Dort posten sie „eigentlich“ nur ihre YouTube-Videos, mit dem ein oder anderen Text oder zusätzlichen Tipp drunter und fertig.

  • Da muss ich Dir zustimmen, Laura. Aller Anfang ist schwer. AberÜbung macht den Meister. 😉
    Ich habe inzwischen das Problem, dass ich mich immer bremsen muss mit der Anzahl der Wörter. Komischerweise liege ich immer bei 900 Wörter und mehr.
    Das liegt wahrscheinlich auch an meinem Thema. Da gibt es immer viel zu erklären.
    Und wie Du schon geschrieben hast, Social Media und ein Eintragsformular bringen mir jedenfalls ständig neue Leser auf meine Seite

    LG Gerhard

    • Laura Geisbuesch

      Danke für deinen Kommentar Gerhard 🙂

    • Hallo Gerhard,

      das ist ein sehr schönes Thema, das du da hast. Ein Blog über Kleingarten. Das ist ein wunderschönes Beispiel dafür, dass man heutzutage echt über fast alles bloggen kann. Es gibt so viele tolle Möglichkeiten und so viele großartige Ideen. Echt faszinierend.

  • Ja, ja und ja. Bloggen macht schon Sinn. Ich habe vor vielen Jahren mal einen Blog über Persönlichkeitsentwicklung gehabt.

    Nachdem ich mir eine ziemlich große Liste aufgebaut habe, ist der Blog irgendwie eingeschlafen.

    Seitdem versorge ich meine Liste mit Mehrwert und hatte mich auf Social Media konzentriert.

    Derzeit bin ich ausschliesslich mit Landing- und SalesPages unterwegs.

    Doch ich denke, es wird mal wieder Zeit, mein Hauptprojekt mit einem „kleinen“ Blog zu versorgen.

    Danke für den Anstoss. 😉

    • oh Man! Bei mir war das eher andersherum. Ich hatte eine Klasse Idee für meinen Blog und bereits recht ordenlichen Traffic, vor allem Stammleser, die echtes Interesse an den Themen hatten. Dann war mein Experiment fertig und ich dachte ich brauch nicht mehr groß was zu machen. hahaha

      Die Quittung kam recht flott…

      Bei mir ist das Schreiben Kreativität nicht das Prob. Leider wusste ich damals noch nicht wirklich viel von Online Marketing. Und jetzt bitte nicht lachen! Aber ich hatte es nicht mal für nötig gehalten, die Newsletter Funktion zu aktivieren.

      Jetzt kann ich die Arbeit nochmal machen, aber nun habe ich ein Ziel und damit echten Ansporn.

      Toller Blog ürigens Laura 😉

      Viel Erfolg allen

      • Hallo Ingmar,

        mit Trading wollte ich mich immer schon mal beschäftigen. Jedoch habe ich nie so recht durchgeblickt, wenn ich mir mal einen Artikel über das Thema durchgelesen habe.

        Werde mir heute Abend mal deinen Blog anschauen. Du scheinst da ja einige Artikel in deinem Blog zu haben. 😉

        Bin gespannt.

    • Laura Geisbuesch

      Hi Michel,

      freut mich, dass dich mein Beitrag dazu motiviert hat deine Blog wieder zu füttern 🙂 Yeah!

      LG Laura

      • Hallo Laura,

        ich habe immer noch nicht mit dem Bloggen angefangen. Ich kann mich derzeit nicht wirklich für ein Blogtheme entscheiden. Hast du einen Tipp?

        Welche Blog-Themes favorisierst du?