Hilfe ich habe kein Freebie – 7 Tipps zur Erstellung deines Leadmagneten

Gaaanz, gaaanz oft erhalte ich E-Mails á la:
 
“Hilfe ich habe nicht mal ein Freebie, darum kann ich mit dem Online Marketing nicht anfangen”
 
Mein Daddy würde jetzt zu mir sagen: AUSREDE!
 
Denn mal ganz ehrlich, wenn es daran wirklich schon scheitern sollte, dann sollte man die Geschichte mit dem Geld verdienen im Internet wohl wirklich vergessen 😉
 
Wiederum andere machen sich total die Gedanken, wie das Geschenk für die Newsletter-Abonnenten aussehen könnte, wie viel Inhalt sie rein bringen sollen und wie sie das Freebie ausliefern.
 
Und genau darum möchte ich dir heute 7 Tipps zur Erstellung deines Leadmagneten mit auf den Weg geben 🙂
 
Los geht’s!
 

Tipp 1 – Welches Freebie ist am besten?

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Als Geschenk für die Abonnenten eignen sich
 
– Kleine Videoserien

– eBooks

– Checklisten

– PDF-Reporte

– Podcasts
 
Für welche Art von Freebie du dich entscheidest bleibt letzten Endes dir überlassen, aber ich habe festgestellt, dass die Eintragungsrate bei eBooks, Checklisten und PDF-Reporten höher ist, als zum Beispiel bei einer kostenlosen Videoserie.
 
Aus diesem Grunde empfehle ich dir die Erstellung eines eBooks, einer Checkliste oder eines PDF-Reports.
 

Tipp 2 – Weniger ist manchmal mehr

Wer hat gesagt, dass dein eBook oder PDF-Report 345980354 Seiten haben muss!? Niemand 🙂
 
Also zerbrich dir nicht den Kopf darüber, was du alles in dein eBook mit reinbringen könntest, denn solange du deinen Interessenten mit deinem Geschreibsel einen echten Mehrwert lieferst, ist es egal ob dein Buch/ Report 10 oder 100 Seiten hat. Wenn du deinen Interessenten auf nur 10 DINA4 Seiten eine Problemlösung liefern kannst, ist es doch umso besser!? Übersichtlich, kompakt, schnell am Ziel – so bevorzuge ich es persönlich auch!
 
Und seien wir mal ehrlich: Wie viele eBooks hast du schon kostenlos angefordert und tatsächlich durchgelesen?! Jap… du sagst es! Traurig aber wahr: Die meisten werden deinen Report oder dein eBook sowieso niemals lesen :-O
 
Was jetzt aber nicht heißt, dass du reinschreiben kannst, was du möchtest 😉 Denn diejenigen, die es angefordert haben und durchlesen sollten auch wirklich guten Content geliefert bekommen!
 

Tipp 3 – Lass es schreiben!

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Ich für meinen Teil finde es besser und persönlicher, wenn man die Leadmagneten selber schreibt, aber dazu muss ich auch sagen, dass ich das Schreiben liebe 🙂
 
Solltest du nicht unbedingt ein Schreiberling sein, oder sollte dir die Zeit zur Erstellung eines eigenen eBooks/ PDF Reports fehlen, dann kannst du das auch jemandem überlassen, der genauso gerne schreibt wie ich!
 
Es gibt etliche Plattformen, bei denen du Texte schreiben lassen kannst, wie z.B. machdudas.de, Textbroker oder Content.de.
 
Wichtig ist, wenn du einen Text schreiben lässt, dass du dem Verfasser extrem detailliert erklärst, wie dein/en eBook/ Report aussehen soll. Andernfalls könntest du am Ende enttäuscht werden und das möchten wir vermeiden 🙂
 
Am besten gibst du dem Verfasser schon den genauen Titel und ein Inhaltsverzeichnis für dein/en eBook/ Report vor. Am besten gibst du auch direkt vor, wie viele Wörter pro Kapitel geschrieben werden sollen.
 
Je mehr Angaben du machst, umso mehr wird es deinen Vorstellungen entsprechen. Darum solltest du dir zumindest über die Themenauswahl im Vorfeld im Klaren sein. Bei der Recherche zu den Themen kannst du auch das W-Fragen Tool zu Rate ziehen.
 
Des Weiteren solltest du dem Autor des Textes genauestens sagen können, wer deine Zielgruppe ist: Mann oder Frau?, jung oder alt?, Anfänger oder Fortgeschrittene?.
Je klarer du deine Zielgruppe beschreiben kannst, umso besser bekommt der Autor eine Vorstellung von dem, was du dir wünschst.
 
Und um das ganze noch perfekter zu machen, noch ein extra Tipp 🙂 Schicke dem Verfasser einen Link von deinem Blog mit deinen Texten. Dann kann er sich ein Bild darüber machen, wie du deine Zielgruppe ansprichst und seinen Text deinem Schreibstil anpassen! Das wird dein/en eBook/ Report noch authentischer machen und die Leser werden gar nicht merken, dass du den Text gar nicht verfasst hast 😉
 

Tipp 4 – Wähle Autoren aus, die sich mit deinem Thema auskennen

Bei vielen Outsourcing Plattformen kannst du Autoren für dein Projekt auswählen, die sich mit deinem Thema bereits auskennen.

autorensuche

Zum Beispiel bei content.de kannst du in der Autorensuche dein Keyword eingeben und dann werden dir alle Autoren angezeigt, die sich auf dieses Thema spezialisiert haben.

autoren

Und dieser Unterschied macht sich definitiv bemerkbar. Ich habe kürzlich einen Text über die erweiterte Autorensuche in Auftrag gegeben und die Dame kannte sich so verdammt gut mit dem Thema aus, dass sie mir Vorschläge gemacht welche Themen noch zusätzlich mit in den Text können.
 

Tipp 5 – Lass’ ein Cover für dein Freebie erstellen

Damit dein eBook/ Report wertiger und professioneller aussieht, lass’ ein Cover (Titelbild) erstellen, dass du ebenfalls auf deiner Landingpage mit einbinden kannst.

cover

Ein solches Cover kannst du bei etlichen Plattformen erstellen lassen. Ich persönlich bevorzuge Fiverr. Allerdings ist Fiverr eine englischsprachige Plattform. Natürlich gibt es aber auch deutschsprachige Plattformen, bei der du solche Grafiken in Auftrag geben kannst. Hier ist eine Liste mit unterschiedlichen Outsourcing-Plattformen (Klick)
 
Und auch bei der Erstellung des Covers gilt: Je genauer du dem Grafiker erklärst, was du dir vorstellst, umso eher wird er deinen Geschmack treffen!
Am besten ist es immer, wenn du ihm eine Beispielvorlage mitlieferst. Bilder sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte 😛
 

Tipp 6 – Liefere dein Freebie über Google Drive aus

Für dein Freebie musst du nicht zwingend einen teuren Memberbereich errichten. In diesem Falle ist es auch vollkommen ausreichend, wenn du dein/en eBook/ Report über Google Drive auslieferst. Mehr zu Google Drive erfährst du in diesem Beitrag (Klick)
 
Dazu speicherst du einfach dein Freebie in der Google Drive Ablage als PDF Report und rufst dir den Link auf, mit dem du die Datei für andere freigibst. Wichtig: Verwende den Link, mit dem andere zwar die Datei ansehen aber NICHT bearbeiten können!
 
Und diesen Link kannst du dann an deine Abonnenten versenden und somit erhalten sie Zugriff auf ihr Geschenk.
 
(Diese Vorgehensweise empfehle ich aber wirklich nur bei Freebies und nicht bei Produkten, die du verkaufen möchtest. Bei kostenpflichtigen Produkten empfehle ich dir einen Memberbereich, den du z.B. mit Digimember erstellen kannst).
 

Tipp 7 – Schluss mit den Ausreden und fang’ endlich an

Mehr gibt es hierzu eigentlich nicht zu sagen! Schieb’ deine Projekte nicht länger auf die Bank, sondern fang sofort an dein Freebie zu gestalten. Erfolg hat ja bekanntlich 3 Buchstaben T-U-N!
 
Ich hoffe dir hat mein Beitrag gefallen und ich konnte dich motivieren dein erstes Freebie in Angriff zu nehnem!
 
Viele Grüße
Laura Geisbüsch
 
P.S.: Hinterlass’ mir einen Kommentar! Ich freu mich mega 🙂
 
 
In diesem Beitrag enthaltene Links:

machdudas.de

Textbroker

Content.de

W-Fragen-Tool

Fiverr

Google Drive

Digimember
 
 

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14 comments

  • Astrid Bergob-Christ

    Vielen Dank liebe Laura für diese nützlichen Tipps! Ich habe mir auch schon einige Gedanken über mein zukünftiges Freebie gemacht. Nun sehe ich klarer!

  • Hallo Laura!
    Vielen Dank für diese mal wirklich klare und definierte Anleitung. Mit dem Freebie gehe ich schon länger schwanger ( apropos Glückwunsch! 😉 ). Der Tip mit Drive war super. Am Anfang gibt es soviel zu lernen und merken und dann anwenden, da wirds manchmal etwas wirr im Kopf. Deine Anleitung ist eine der wenigen wirklich detaillierten und Schritt für Schritt verwendbaren die ich bis jetzt gefunden habe.
    Schon mal an ein komplettes Coaching gedacht?
    LG
    Jan

    • Hi Jan,

      vielen lieben Dank!
      Freut mich, dass dir die ANleitung gefällt!

      Bisher biete ich noch kein Coaching an, aber sehr bald vllt. sogar schon 😉

      LG Laura

  • Vielen Dank für die coolen Tipps! Hatte ich echt gebraucht.
    Setz mich gleich an die Erstellung.
    Glaust du, dass ich am Anfang auch nur 3 Seiten schreiben kann und online stellen kann und dann immer wieder verbessern im Lauf der Zeit?

    • Laura Geisbuesch

      Hallo,

      wenn du deinen Lesern in 3 Seiten bereits eine Problemlösung und Mehrwert lieferst, sind auch 3 Seiten ausreichend 🙂

  • Guten Tag, liebe Laura G.

    vielen Dank für Deine genialen Inhalte, für mich als Neueinsteiger sehr gut zum Verstehen lernen und ich bin dankbar, dass wir uns zu den diesjährigen Aff. – days kennen lernen konnten.
    Wie Du bereits mitgeteilt hast, wirst Du Anfang des Jahres Mama,
    sicher eine neue Herausforderung und auch Verantwortung.
    Auch, weil Dein Organismus dem neuen Leben jetzt alles zur
    Verfügung stellt, was dieser braucht, um einen exzellenten Start
    zu haben. Das könnte im Umkehrschluss bedeuten, dass Du
    ernährungstechnisch jetzt möglicherweise Vollgas geben darfst.
    Vielleicht Folsäure, pflanzliches Eiweiß, Calzium, Magnesium,
    Vitamin C um dem Thema Osteoporose vorzubeugen, was
    leider wohl schon zur Volkskrankheit der etwas älteren Generation
    geworden ist.
    Vielleicht darf ich Dir mein erstes E – Book, ( bin gerade dabei, es auszuarbeiten ) welches sich mit den Themen
    Ernährung, Übersäuerung und daraus resultierenden Kittelbrenn –
    faktoren beschäftigt, zukommen lassen und Du gibst vielleicht Deinen
    Senf dazu. Da ich 40 Jahre so ziemlich alles falsch gemacht habe, was
    Ernährung anbelangt, sind die Recherchen und AHA – Erlebnisse für
    mich sehr interessant und spannend.
    Dir beste Gesundheit, bestes Gelingen und herzliche Grüße, bis zum nächsten Mal,
    herzliche Grüße von Ralf

    • Hallo Ralf,
      vielen Dank für dein Feedback! Freue mich sehr, dass die Inhalte dir weiterhelfen!
      In Sachen Ernährung mache ich mich nicht ganz so verrückt. Ich bin der Meinung, dass früher die Menschheit ja auch nicht ausgestorben ist, obwohl sie vieles nicht wusste 😉
      Aber klar kannst du mir dein Ebook gerne zukommen lassen und mich vom Gegenteil überzeugen 🙂

      LG Laura

  • Cooler Artikel! Bin grad durch eine Empfehlung auf deiner Seite gelandet und finds echt gut. Kurz, knapp, alles wichtige drin. Mag deinen Sprachstil!! Viele Grüße, Sonja

  • Hallo Laura,

    so ein Freebie ist wirklich keine große Sache wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt. Wenn man es erstmal gemacht hat, weiß man gar nicht was da so schwer sein soll. Auch ohne Technik Kenntnisse.
    Mein erstes Freebie habe ich einfach auf Word geschrieben und durch einen PDF Creater gejagt. Meine Cover erstelle ich mit myecovermaker.com
    Das ganze passiert völlig kostenlos.
    Da gebe ich Ralf Recht. Keine Ausreden, einfach machen. 😉

    Viele Grüße Dirk

  • Hallo Laura,
    danke für den tollen Artikel. Hätte ich ihn vor ein paar Monaten geschrieben, hätte ich mir wahrscheinlich eine Menge Arbeit und auch aufgeriebene Nerven gespart. Ich dachte so schwer kann das nicht sein und hab einfach alles selber gemacht. Mit dem Ergebnis, dass ich fast einen Monat für einen Freebie gebraucht habe. Wenn man es das erste Mal macht, braucht man für jeden Schritt wahnsinnig lange, weil man sich noch recht unsicher ist. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, zumindest einen Teil zu outsourcen…

  • Sry… Grüße vergessen… Also: LG Daniel… ^^

  • Hey, ich biete eigentlich fast immer Ebooks als Freebies an. Die Texte schreib ich meist selber hab aber auch gute Erfahrungen mit „Texter-Plattformen“ gemacht. Ich benutze für die Ebook Cover die kostenpflichtige Software „Boxshot“. Der Nachteil, man muss sich halt die Grafiken selbst erstellen… Das kann natürlich für den einen oder anderen eine Herausforderung werden.