Gastbeitrag von Peter Wutte: Ackerst du noch oder Outsourct du schon?

Hallo – ich bin Peter Wutte und werde dich für die Welt des Outsourcing begeistern. Während ich heute abwechselnd in der Schweiz und in Österreich lebe, hat es mich zu den Anfängen meines Berufslebens in alle Welt verschlagen – mit meinem Job als Baumaschinenmechaniker, den ich „in meinem alten Leben“ über 25 Jahre lang mit Begeisterung ausgeübt habe. Ich dachte, dass ich ausgesorgt hätte und alles in „trockenen Tüchern“ wäre.

Doch im Leben brauchst du immer einen Plan B – am besten auch einen Plan C, D und vielleicht sogar noch mehr davon. Damit würdest du es jedenfalls besser machen als ich damals. Denn ich war in keinster Weise darauf eingestellt, dass sich mein Leben plötzlich umkrempelte. Ich bekam schwere Rückenschmerzen und erkrankte später auch noch an Krebs – ich mache eben keine halben Sachen .

Ich will dich nicht mit meiner Krankengeschichte langweilen, die sich über mehrere Jahre hinzog. Irgendwann wurde mir jedenfalls klar, dass es so nicht weitergehen kann. Mir dämmerte, dass ich mich beruflich umorientieren muss. Schließlich rissen zuhause drei Kinder und meine Frau die Schnäbel auf und wollten ernährt sein. Die Existenzangst begann, an mir zu nagen und meinem Selbstwert tat die ganze Situation auch nicht wirklich gut.

Lange Rede, kurzer Sinn – sagt mir einfach, wenn ich zu viel rede  – es musste etwas Neues her. Ich hatte mich vorher schon für Internetmarketing interessiert und weil man dabei nicht um Ralf Schmitz herumkommt, ging ich bei ihm in die „Lehre“. Während dieser Zeit kam ich das erste Mal mit dem Outsourcing in Berührung und fing an, mich in diese Thematik richtig tief hineinzuknien. Zumal mich zu diesem Zeitpunkt eine schwere Schulter-OP – versprochen, ab jetzt keine weiteren Krankheiten – so eingeschränkt hat, dass ich quasi zum Outsourcen gezwungen war. Schließlich wollte ich trotzdem ganze Arbeit abliefern. Wie schon erwähnt: Halbe Sachen gibt’s bei mir nicht.

Outsourcing

Nun, einige Jahre später, bin ich der Outsourcing-König – nicht schlecht, oder? Das Outsourcen habe ich zu meiner Mission gemacht. Und da ich eine „Majestät“ ohne Berührungsängste bin, möchte ich unbedingt auch dich an meinem Wissen teilhaben lassen – also folge mir bitte in mein glücklich machendes Reich des Outsourcens.

Drei gute Gründe für‘s Outsourcing

Kernkompetenz: Viele Marketer machen immer noch den Fehler, sich 80 % um Technik und 20 % ums Marketing zu kümmern – das war bei mir anfangs nicht anders. Doch es sollte genau umgekehrt sein! Mit dem Outsourcing schaufelst du dir jede Menge Zeit frei für die Dinge, die du wirklich kannst. Oder sah dein letztes von dir „gebasteltes“ E-Book-Cover wirklich professionell aus? Muss ja auch nicht – schließlich gibt’s für all das Fachleute, die das Ganze für günstiges Geld für dich erledigen. Du kannst währenddessen deiner Kernkompetenz nachgehen, ohne Zeit für andere Dinge zu vertun.

Risikominimierung: Hinzu kommt, dass du mit dem Outsourcen vom – bleiben wir mal beim Beispiel – Erstellen eines E-Book-Covers des Risiko einer Fehlkalkulation deutlich reduzierst. Wenn du vielleicht gedacht hast, das Ganze in einer Stunde über die Bühne zu bringen und nach fünf Stunden immer noch über die richtige Farbe nachdenkst, ist die Rentabilität irgendwann mehr als fraglich. Wenn jemand anderes das für dich macht und du hast einen Festpreis vereinbart, liegt das Risiko bei ihm.

Flexibilität: Hast du freie Kapazitäten und stehst nicht dauernd unter Zeitdruck, kommst du in den kreativen Flow. Nur dann entwickelst du neue Ideen, mit denen du Geld verdienen kannst. So lange eine Straße überall Löcher hat, muss immer wieder geflickt werden und neue Projekte bleiben auf der Strecke. Genauso ist es bei deiner Arbeit – du brauchst den Kopf frei, um flexibel und kreativ zu sein.

So findest du den passenden Outsourcer

Der Freelancer, dem du deine Aufgaben übertragen willst, muss meist nicht in direkter Nähe zu deinem Wohn- bzw. Arbeitsort sein. So hast du viel mehr Auswahl und kannst eines der vielen Business-Portale im Netz nutzen. Auch auf Webverzeichnisse und Branchenbücher kannst du zurückgreifen. Hole dir verschiedene Angebote ein und vergleiche sie nach dem Kosten-Nutzen-Prinzip. Damit die Qualität nicht leidet, sollten Preis und Leistung in einem harmonischen Verhältnis stehen. Denn es nützt dir gar nichts, den billigsten Hobby-Grafiker zu wählen, der dann zuhause mit einem Billig-Grafik-Programm herumwerkelt.

Wichtig ist auch, dass du und der Freelancer zusammenpassen entsprechend des Zieles, das du mit dem Auftrag verfolgst. So ist beispielsweise das vollmundige Versprechen eines Texters, dass er dich wie „Harpo Marx“ darstellen und den Leser schockieren will, nicht viel wert, wenn du authentisch und einigermaßen seriös rüberkommen willst.

business handshake

Apropos Ziele: Wichtig ist, dass du dir selbst vorher genau die Kriterien klar gemacht hast, um die es dir geht. Ein gutes Briefing ist absolut notwendig, damit der Freelancer überhaupt weiß, was er zu tun hat. Damit sparst du dir Zeit und Ärger – ich weiß das aus eigener Erfahrung, schließlich musste ich auch mein Lehrgeld zahlen. Für dein Business ist es überhaupt erfolgsentscheidend, immer in mehreren Schritten vorauszudenken.

Hilfreich bei der Auswahl des Freelancers sind auf jeden Fall die Bewertungen bzw. Referenzen von vorherigen Auftraggebern. Darauf solltest du vertrauen – ich bin jedenfalls damit bisher immer sehr gut gefahren. Dabei spielen Dinge wie Knowhow und Zuverlässigkeit, Qualität und Quantität sowie die Kenntnisse des Freelancers eine große Rolle. Den Zuschlag bekommt der mit den besten Leistungsreferenzen. Und nach einiger Zeit kommt noch das Bauchgefühl hinzu – und sowohl an Bauch als auch an Gefühl habe ich inzwischen einiges vorzuweisen .

Zu wichtiger Letzt geht es natürlich auch um eine klare finanzielle Vereinbarung. Ein Angebot mit wenig Transparenz oder nicht festgelegter Kostenstruktur kann teuer für dich werden. Und natürlich kommt ein Anbieter mit hohem Stundenlohn nicht für dich infrage. Am besten sind Festpreise für eine bestimmte Aufgabe – da wissen beide Seiten, was auf sie zukommt.

Wenn du in allen Dingen fair bist, kannst du auch mit dem Engagement des Freelancers rechnen und baust dir auf diese Weise ein nützliches Netzwerk auf. Ich kann mich heute zu 80 % auf das Marketing und andere wichtige Dinge konzentrieren. Dazu gehört auch, zwischendurch einfach mal eine Tasse Kaffee mit meiner Frau trinken zu gehen. Outsourcen bedeutet Freiheit – frei sein von lästigen zeitaufwändigen Tätigkeiten. Dazu zählen allerdings garantiert nicht die 10 Minuten, in denen du auf meiner Website vorbei schaust: www.outsourcing-koenig.com.

 

Erfolgreiches Outsourcing

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16 comments

  • Hay Peter, super Gast-Artikel,

    ich wundere mich schon wann es endlich ein Artikel zu dem Thema gibt. Ich finde genau wie du, dass outsourcing einen unheimlichen Vorteil gegenüber jedem bringt der sich einfach von dem ganzen stress befreien möchte. Besonders im Marketing Bereich. Meiner Favoritenseite wo ich Freelancer auffordere etwas für mich zu erledigen ist Fiverr.com . Wie findest du die Seite, Peter?

    Gruß

    Ruben Pasternak

    • Hi Ruben

      Ich danke dir für deinen Kommentar,genau das möchte ich erreichen das jeder Unternehmer egal ob Online oder Offline sich von den ganzen Stress befreit. Outsourcing ist ein riesen Vorteil wo du richtig Zeit und Geld sparen kannst. fiverr.com ist eine sehr gute Seite! Es gibt noch sehr viele Outsourcing Plattformen die TOP sind,es kommt immer darauf an was für Geschäftsbereiche du
      Outsourcen möchtest.Ich hoffe ich konnte dir ausführlich Antworten.

      Beste Grüße
      Peter Wutte

    • Hallo Ruben,

      finde es echt cool das Dir Fiverr gefällt. schon mal darüber nachgedacht zu Beginn Dein Wissen oder Exptertise auf Fiverr zu verkaufen und damit Geld zu verdienen damit Du Dir einen vernünftigen email autoresponder oder grafiker anschaffen kannst?

      fg
      Thomas

      • Hallo Thomas,

        Ich habe bereits einen Super Autoresponder, allerdings befindet sich das alles im Aufbau und Ausbau. Demnach ist auch nicht alles perfekt ausgerichtet. Ich habe bereits einige Dinge vorgenommen nur manchmal kommt einem manche Dinge einfach dazwischen und dann dauerts halt ein bisschen länger als gedacht.

        Beste Grüße

        Ruben Pasternak

  • Hallo Peter,

    Ich sagte mal einem „durchschnittlichen“ Bekannten, dass ich mit 30 in die „Rente“ gehen möchte.

    Natürlich wurde ich erst mal ziemlich blöd angeschaut.

    Danach habe ich aber erklärt, fleißig ein Business aufzubauen, dass bis dahin fast komplett „outgesourct ist“ damit ich mich dann nur auf die wesentlichen Dinge konzentrieren kann. (Nach dem Vorbild der 4-Stunden-Wochen, wenn Du verstehst was ich meine ;))

    Super Artikel

    Liebste Grüße
    Dein “ VertriebsJunkie! „

    • Hallo Arthur,

      wenn Dich outsourcing so interessiert dann könnte Dich mein Podcast über das Thema interessieren. Vielleicht besteht mal die Möglichkeit das wir uns zum Thema ein wenig austauschen.

      Arbeite weniger & Outsource mehr!
      Thomas

    • Hi Arthur

      Ich danke dir für deinen Kommentar,mir geht es genau so ich habe mein Business nahezu zu 90% Outgesourct an die 100% arbeite ich noch daran. Die 4 Stunden Woche von Timothy Ferriss ist ein cooles Buch dazu. Was ich jeden empfehlen kann ist auch das Buch von Richard Branson “ Geht Nicht Gibt’s Nicht“ Ich wünsche dir auf jeden Fall eine entspannte Woche!

      Beste Grüße
      Peter Wutte

  • Ein wirklich super Artikel, ich outsource auch immer mehr z.B. lasse ich mir gerade meinen WordPress Blog aufbauen. Ich habe erstens keine Lust darauf und zweitens können das andere auch viel besser als ich.

    L.G.

    • Hallo Sven, wo suchst Du nach deinen Freelancern? Warum outsourced Du nicht mehr?

      Die Vorteile liegen nämlich auf der Hand wenn Du ein gewinnbringendes Geschäft hast musst Du nur noch Deine Prozesse optimieren und dokumentieren das der Freelancer die arbeit für Dich erledigen kann. Somit wird Dein Unternehmen skalierbar.

      Arbeite weniger & Outsource mehr!
      Thomas

  • Hi Peter,

    das mit dem Outsourcen ist schon eine feine Sache. Ich gebe die Aufgaben, die ich nicht selber kann sofort ab. Und die Freelancer machen eine super Arbeit und ich kann jedem empfehlen mit einem Freelancer zusammen zu arbeiten.

    Gruß Artur

  • Hallo zusammen,

    ich finde den Bericht auch wirklich spannend und habe auch schon so einiges im Netz darüber gelesen… so „richtig“ traue ich mich an das Outsourcen noch nicht ran! … aber wahrscheinlich hat das auch mit Los lassen können zu tun,… auf jeden Fall werde ich mich mit diesem Thema weiter beschäftigen – denn ich merke, daß sonst schnell der Tag nicht mehr ausreicht, wenn man seien To Do Liste abarbeiten möchte!

    Herzlichen Dank auch an Dich Laura, Du hast mir sehr schnell auf meine Email vor einiger Zeit geantwortet – super cool, wie halt auch Deine Webseite!

    Herzlichst Elly Dollinger

  • Servus in die Runde.

    Erst einmal ein großes Kompliment für diesen Gastbeitrag. Trifft den Nagel voll auf den Kopf. Outsourcing im Zeitalter des Internets ist ein Muss und nur so ist es auch machbar seine Zeit auch wirklich zu genießen. Wer will zwar den „geilsten“ Job haben, freie Zeiteinteilung, Arbeit von zu Hause und am Ende sitzt man selbst 10-14 Std. vor dem Rechner und ackert selbst. Ist sicherlich nicht der Wunsch der meisten Online-Unternehmer.

    Ein Punkt, der mir aber bei dem Thema leider immer wieder fehlt, ist das Finanzielle. Seien wir doch ehrlich: Nicht jeder Neueinsteiger hat gleich die Kohle, um Dinge outcouren zu können. Und genau deshalb machen es ja nur so wenige bzw. nur die Erfolgreichen.

    Da muss schon einiges an Tipps gegeben werden, z.B. klein anfangen und die ersten kleineren Arbeiten outcourcen und mit den Gewinnen, dann das ganze skalieren. So, oder ähnlich :).

  • Auch für mich ein spannendes Thema und ein lehrreicher Artikel. Danke dafür.

    Allerdings stehe ich noch am Beginn – und habe zwar meine „Alleinstellungsmerkmal-Kompetenz“ (bin Bildungsexperte ;)) aber nicht die finanziellen Mittel, gleich ans Outsourcing zu gehen. Stimme Patrick daher zu.

    Steht aber auf alle Fälle auf meiner Liste… 🙂

  • Hallo Thomas, also meinen Blog lasse ich mir von einem Bekannten erstellen. Ansonsten bin ich viel bei Gigalo, Fiverr und peopleperhour.
    L.G. Sven

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