Gastbeitrag von Julia Dennemark: Selbstständiges Arbeiten – im Home Office oder im externen Büro?

Den Schritt in die Selbstständigkeit wagen heute viele Menschen, um ihre Vorstellungen beruflich in die Tat umzusetzen. Besonders, wenn man im Marketingbereich arbeitet – aber auch in der IT-Branche – ist eine Selbstständigkeit mit Home Office gut realisierbar.
 
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Statistisch gesehen handelt es sich dabei sowohl um jüngere als auch um ältere Menschen, die ihre eigenen Ideen umsetzen und vermarkten möchten, zum Beispiel mit einem Start-Up-Unternehmen. So stehen in letzter Zeit beispielsweise viele junge Unternehmer im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, die ihre eigenen Apps entwickeln und schließlich erfolgreich an den Markt bringen können.
 
Diese erfolgreichen Beispiele sorgen dafür, dass auch andere den Mut zu einer Unternehmensgründung aufbringen.
 
Hat man sich dazu entschlossen in die Selbstständigkeit zu starten, steht man zunächst vor der Frage, ob man sich ein Home Office oder ein externes Büro einrichten möchte. Bevor man in den jeweiligen Arbeitsplatz investiert, sollte man sich genau mit den Vor- und Nachteilen auseinandersetzen. Damit keiner von euch eine böse Überraschung erleben muss, findet ihr im Anschluss einige Argumente, die euch die Entscheidung für oder gegen ein Arbeiten von Zuhause aus sicher erleichtern.
 

Home Office – die Vorteile

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– Die Flexibilität ist immer noch der offensichtlichste Vorteil: Wer im Home Office arbeitet muss keinen Arbeitsweg einplanen, um die Kinder von der Schule abzuholen oder den Hund zum Tierarzt zu bringen. Schließlich befindet man sich immer vor Ort.
 

– Der Kostenfaktor ist ein weiteres nicht zu unterschätzendes Argument für die Heimarbeit. Man spart sich den täglichen Weg zum Büro und somit die Benzinkosten, möglicherweise seid ihr nun gar nicht mehr auf ein Auto angewiesen. Außerdem ist es nun nicht mehr nötig in der Mittagspause außerhalb essen zu gehen, sondern man kann sich seine Mahlzeiten selbst zubereiten – auch das schont das Budget.
 

– Die Zeitersparnis ist natürlich auch erwähnenswert: Wenn der Arbeitsweg wegfällt gewinnt man Zeit dazu, die man dann nutzen kann, um vor- oder nachzuarbeiten. Anstatt im Stau zu stehen, können wir die Zeit gezielt nutzen. Wer sich pünktlich an die Arbeit macht ist so schneller fertig und hat mehr Zeit für Familie und Freunde. Die fehlende An- und Rückfahrt sorgt daher für eine bessere Lebensqualität.
 

– Der Wohlfühlfaktor ist ein wirklich schöner Vorteil. Dieser fällt nämlich beim Arbeiten in den eigenen vier Wänden deutlich höher aus. Bei der Gestaltung seines Arbeitsplatzes ist man genauso frei wie bei der Wahl der Garderobe und kann sich so die bestmöglichen Bedingungen für ein kreatives Umfeld schaffen. Das erhöht die Arbeitsmotivation und damit auch die Produktivität.
 

Home Office – die Nachteile

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Auf den ersten Blick scheint das Home Office also eine verlockende Lösung zu sein, allerdings gibt es natürlich auch Argumente, die gegen ein Homeoffice sprechen und die hier nicht unerwähnt bleiben sollen, damit ihr euch fundiert eine Meinung bilden könnt:
 

Die Gefahr der Ablenkung wird häufig unterschätzt, denn in den eigenen vier Wänden droht diese in der Regel deutlich mehr als in einem Büro. Haushaltspflichten, die man noch schnell erledigen möchte, kosten dann letztendlich wichtige Arbeitszeit. Die Versuchung die Arbeit hinten an zu stellen ist für viele groß. Es fordert ein hohes Maß an Eigendisziplin, damit die Arbeit nicht weniger genau und fristgerecht erledigt wird als es womöglich in einem externen Büro der Fall wäre.
 

Außerdem ist für die eigenen Kinder, den Partner oder die Freunde oft schwer nachzuvollziehen, dass man zwar Zuhause ist, aber dennoch arbeiten muss. Ruhestörungen sind hier vorprogrammiert und erschweren ein konzentriertes Arbeiten. Für viele Heimarbeiter ist es schwer, klare Grenzen zu ziehen. Da kann es helfen, wenn man sich einen eigenen, professionellen Arbeitsplatz einrichtet, um einen Rückzugort zum ungestörten Arbeiten zu erschaffen, dafür lassen sich online zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten finden.
 

Wenn man plant auf lange Sicht Mitarbeiter einzustellen, sollte man das bei der Wahl des Arbeitsplatzes direkt berücksichtigen, denn diese lassen sich kaum am heimischen Wohnzimmertisch zufriedenstellend unterbringen, sondern benötigen eigene, qualifizierte Arbeitsplätze.
 

Das stärkste Argument für ein externes Büro ist vermutlich die Optimierung des Kundenkontakts, denn in einem offiziellen Umfeld lassen sich deutlich besser Kunden empfangen:
 
Der erste Eindruck zählt und wer als vertrauenswürdiger Unternehmer wahrgenommen werden möchte, sollte seine Meetings besser in einem offiziellen Umfeld abhalten.
 

Eine weitere Gefahr, die vom Home Office ausgeht, ist die starke Vermischung von beruflichem und privatem Leben. Was einerseits für mehr Flexibilität sorgt, macht es andererseits schwer abzuschalten. Viele Selbstständige machen deswegen im Home Office mehr Überstunden als dies in einem externen Büro der Fall wäre.
 

Fazit

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Wer die Möglichkeit hat den Arbeitsplatz ins eigene Zuhause zu integrieren, muss schließlich selbst abwägen, ob er den negativen Aspekten dieser Arbeitsweise gewachsen ist. Wer diszipliniert arbeiten und konsequent zwischen Beruflichem und Privatem trennen kann, für den ist das Home Office sicher eine bequeme und kostensparende Lösung. Gerade zu Beginn einer selbstständigen Tätigkeit bietet es sich daher an, von Zuhause aus zu arbeiten. Sollte sich das eigene Unternehmen jedoch vergrößern, werden meist externe Büroräume benötigt, denn dort können Kunden offiziell empfangen und Mitarbeiter qualifiziert untergebracht werden.
 
Arbeitest du bereits von zu Hause aus? Oder hast du dich für ein externes Office entschieden? Worin siehst du die Vor- und Nachteile?
 
Ich freue mich auf deinen Kommentar!
 
 

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1 comment

  • Also von zu hause aus Arbeiten ist echt hart…
    Man lässt sich viel zu leicht ablenken. Aber ist denke ich mal alles eine Frage des willens.
    Wenn man sich gut beherrschen kann, kann man bestimmt auch super von zuhause aus arbeiten.