Gastartikel von Stevka Scheel: Traffic hat jeder! Aber Conversions..??? Wie Du Deine Besucher Wirklich Dazu Bringst, Genau Das Zu Tun Was Du willst.

Ist das überheblich zu behaupten “Traffic hat jeder”?
 
Ich sage: Nein, denn du kannst ihn überall kaufen.
 
Das viel größere Problem ist doch, die Webseiten-Besucher dazu zu bringen, genau das zu tun, was du willst: sich z. B. in den Newsletter einzutragen oder das Gratis eBook herunterzuladen und im Gegenzug (verdammt noch ;-)) mal die Email-Adresse da zu lassen.
 
Aber selbst dieses Erfolgserlebnis verpufft ganz schnell wieder, wenn der “Lead” deine Mails nicht öffnet.
 
Warum behaupte ich das?
 
Erstens, weil es mir aus eigener Erfahrung auch einmal so ging und…
 
Zweitens kann man es an den vielen Kommentaren in einigen Facebook-Gruppen erkennen. Da wird berichtet, dass fleißig Anzeigen geschaltet werden, auch Klicks (und damit Traffic) da sind, aber kaum einer trägt sich ein.
 
Ich behaupte, dass die allermeisten keinen blassen Schimmer davon haben, wer ihr Kunde wirklich ist, was er wirklich braucht und was sein größtes Problem ist.
 
Es fehlt ein Kunden-Avatar!
 

Warum du einen Kunden-Avatar brauchst, wenn du online Geld verdienen willst?

 
Vorweg: Ja, du MUSST einen Kunden-Avatar haben.
 
Und eigentlich ist es ganz einfach und auch logisch. Denk an dich selbst!
 

Was ist ein Avatar?

avatar
Angenommen du wünschst dir sehnsüchtig das neue MacBook Pro 15’’ Retina mit TouchBar und allem Pipapo, weil du einfach ein riesen Fan von Apple, dem genialen Design und der intuitiven Bedienung bist (und außerdem hat noch niemand anders unter deinen Freunden und Bekannten so ein Teil).
 
Du suchst im Netz nach mehr Informationen (und hoffst vielleicht sogar auf ein Schnäppchen). Dann fällt dir eine Anzeige auf, die genau das zu haben scheint wonach du suchst.
 
Du klickst also drauf (=Traffic für den Seitenbetreiber!!!) und landest auf einer Seite, auf der du vielleicht noch ein bißchen was über das neue MacBook lesen kannst. Aber eigentlich geht es auf dieser Seite darum, Laptops zu verkaufen, die auf Windows-Betriebssystemen laufen. Überhaupt nicht das, was du suchst und was dir so sehnlichst wünschst (vom Design sprechen wir noch gar nicht ;-))
 
Was machst du?
 
–> Schließen! Du schließt die Seite schneller, als du sie geöffnet hast, oder?!
 
Ein klassischer Fall von “Thema verfehlt!”
 
Thema verfehlt, weil der Webseitenbetreiber auf seiner Seite nicht gehalten hat, was er in seiner Anzeige versprochen hat. Bewusst oder unbewusst, das ist für dieses (wahrscheinlich etwas übertriebene) Beispiel auch völlig egal. Aber, Übertreibung macht ja auch anschaulich 😉
 
Fakt ist, du hast nicht das vorgefunden, was du gesucht und haben wolltest und was angekündigt wurde.
 
Die Folge: du verlässt die Seite schnell wieder, ohne eine Conversion gemacht zu haben.
 
Und ein Kunden-Avatar hilft dir auf deiner Seite genau das anzubieten, was deine potentiellen Kunden suchen, was sie brauchen und was sie unbedingt haben wollen.
 
Kurz gesagt: der Avatar hilft dir nur das zu verkaufen, was deine Kunden auch haben wollen!
 
Das klingt einfach, ist aber für viele ein echtes Problem, weil sie denken, dass das, was sie gut finden, auch die potentiellen Kunden gut finden – ist aber meistens nicht so. Du bist nicht dein eigener Kunde!
 

Was solltest du über deinen Kunden wissen?

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Bleiben wir bei Apple…
 
Abgesehen davon, dass Apple es wie kein anderes Unternehmen versteht, seine Produkte zu launchen und vorher schon einen Mega-Hype auszulösen, versteht es auch kaum ein anderes Unternehmen, so gut mit Emotionen zu verkaufen.
 
Apple schafft es, in uns ein Gefühl zu erzeugen, das dafür sorgt, dass wir die Produkte unbedingt haben wollen bzw. haben müssen.
 
Und das, obwohl wir es (eigentlich) gar nicht brauchen oder es deutlich günstigere Geräte mit genau den gleichen, wenn nicht sogar besseren, Funktionen und Leistungen gibt.
 
Warum, weil wir mehr als 90% aller Kaufentscheidungen emotional treffen (außer vielleicht das Klopapier).
(Quelle: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/technik-der-verfuehrung-wie-apple-tricks-der-hirnforschung-nutzt/11504844.html)
 

Welche Gefühle sind es, über die du gut verkaufen kannst?

 
Es gibt zwei große emotionale, psychologische Motive, warum Menschen etwas kaufen:
 
1. Sie haben Angst vor mehr oder zukünftigen Schmerzen, die sie vermeiden wollen.

2. Sie wollen Freude gewinnen und kaufen deshalb aus Lust und Liebe.
 

10 Dinge, die du über deinen Kunden wissen solltest

 
Um diese Gefühle nutzen zu können, solltest du (immer bezogen auf dein Thema bzw. deine Nische) über deinen Kunden wissen:

 
Was ist das größte Problem deines Kunden?

Was ist der größte Schmerz deines Kunden?

Was lässt ihn nachts nicht schlafen?

Was frustet deinen Kunden am meisten?

Wovor hat dein Kunde am meisten Angst?

Was ist der sehnlichste Wunsch deines Kunden?

Welche Hoffnungen und Träume hat dein Kunde?

Was ist drin für ihn? (Also, welchen Nutzen hat er?)

Wer will er sein?

Was kann er erreichen (was er vielleicht noch nicht weiß)?
 
Dazu gehören auch die freudigen Gefühle, die er in der Zukunft (wenn er dein Produkt kauft) haben kann.
 

Wie kannst du diese Infos für dich nutzen?

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Du kannst diese Infos überall da nutzen, wo du willst, dass dein potentieller Kunde eine Conversion ausführen soll, z. B. …
 
– dass er sich dein Freebie runterlädt (in der Überschrift, Bulletpoints)
– dass er deine Email öffnet (in der Betreffzeile)
– dass er das Double Optin bestätigt (Freebie, das jetzt sein dringendstes Problem lösen kann)
– dass er den Link in deiner Email klickt
– und natürlich dass er dein Produkt kauft (Salesletter, Videosales-Letter, Webinar).
 

Was tun?

 
Wenn du deinen Kunden kennst, dann kannst du ihm verkaufen, was er haben will. Und dann steigen logischerweise deine Conversions – egal, welche!
 
Mit einem Avatar triffst du den “Nagel auf den Kopf” und im Idealfall reißen die Leute dir dein Produkt aus den Händen.
 
Geh dahin, wo sich dein potentieller Kunde aufhält und recherchiere, was er schreibt, was er teilt, was er liked, was er kommentiert, welche Produkte er kauft, usw.
 
Facebook zum Beispiel, ist eine echte Goldgrube, wenn du deinen Kunden kennen lernen willst. Aber auch bei Amazon findest du eine Menge Infos über deinen Kunden, vor allem bei den Kundenrezensionen.
 
Einen Avatar zu erstellen ist erstmal einmal ein bißchen Arbeit. Es ist aber ein Job, der dir am Ende genau das bringt, was du willst:
 
Geld im Internet verdienen 😉
 
 
Über Stevka Scheel:
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Stevka ist Gründerin von Online-Starter.com. Hier gibt sie speziell für Anfänger Tipps und zeigt wie und wo man am besten startet. Wer es ganz genau wissen will, wie Einsteiger am schnellsten Schritt für Schritt starten können, kann das direkt in Stevkas Online-Seminar erfahren. Hier zeigt sie, wie sie sich in wenigen Monaten ein Einkommen von bis zu 5.157 Euro im Monat aufgebaut hat. Überraschung garantiert, denn Stevka hatte die ungünstigsten Voraussetzungen, die man sich vorstellen kann.
 
 
 
 

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4 comments

  • Ich finde den Blog echt cool. Man lernt viel, aber die Sachen sind auch gut erklärt. Nicht so viel Fachchinesisch wie bei den meisten… Danke!!

    Ich hatte vor einiger Zeit mal ein paar Webinare von Vick Strizheus (High Traffic Academy aus den Staaten) gesehen, wo er auch empfahl den Taffic zu kaufen und sich auf die Conversion zu konzentrieren. Das geht so ein bisschen in die Richtung von Stevka.

    Ich finde das auch mit den Emotionen beim Verkauf extrem wichtig. Ich hatte mal ein Jahr Fundraising nebenbei gemacht, weil ich es cool mit so vielen fremden Menschen sprechen zu können. Da war es auch so. Man konnte so viel Informationen raushauen wie man wollte. Ob Menschen einem zuhören hängt zu 90% davon ab, ob sie sich bei einem wohl fühlen (Authentizität, vernünftiges Auftreten, hört man auch zu, etc.) und nur 10% waren Inhalt. Im richtigen Ton kann man alles sagen, im falschen gar nichts… Den Eindruck hab ich hier auch im Online Business. Wenn man es nicht schafft den Interessenten durch seine Worte zu berühren, wird er sich nicht eintragen bzw. kaufen.

    Ich hab oft den Eindruck, dass der Verstand Gründe such, die das Gefühl bestärken. Im Endeffekt verkauft man Gefühle und nicht Produkte. Menschen kaufen das Produkt, damit sie mehr vom Gefühl fühlen können… Also… meine Meinung. Kann da auch falsch liegen…

    • Laura Geisbuesch

      Vielen lieben Dank Daniel für dein Lob 🙂

    • Hallo Daniel! Dem ist nichts hinzuzufügen, nur eine kleine, wahrscheinlich aber ausschlaggebende Sache: die Menschen kaufen nicht nur ein Gefühl. Sie kaufen das Gefühl, das sie haben können, wenn sie (mit deinem Produkt) ein gewünschtes Ergebnis erreichen. Sie kaufen „das Bild an der Wand“ und nicht nur das Bild – die Veränderung, wenn du so willst.

  • klasse Artikel, der direkt provocativ anfängt. Traffic hat jeder 🙂

    Aber ja, auch ich liebe die Arbeit an meinem Wunschkunden / Avatar. Ich zeichne mir meinen Wunschkunden in der Situation, der er als problematisch empfindet. Und wie gut es ihm danach geht. Welche Veränderung er durchgemacht, dadurch dass er mit mir gearbeitet hat / meine Produkte genutzt hat.
    http://sinnstiften.biz/zeichne-deinen-wunschkunden-kunden-avatar-erstellen/

    Darauf baue ich mein ganzes Geschäftsmodell auf.

    SinnSTIFTende Grüße,
    David