Gastartikel von Artur Jauk: In 10 Schritten zum perfekten Verkaufstext, der dir mehr Umsatz bringt

Keinen Bock zu lesen? Komm‘ ich lese dir den Beitrag vor!

 

Wenn es darum geht einen verkaufsstarken Salesletter bzw. Verkaufstext zu schreiben, wissen viele nicht wie sie vorgehen sollen. Das ist ganz verständlich, denn das Schreiben von richtigen Werbetexten, die das Ziel haben, dass der Kunde tatsächlich kauft, ist eine eigene Kernkompetenz und diese muss man lernen.

In diesem Gastartikel stelle ich einen Leitfaden zur Verfügung, der dir haargenau zeigt, wie du vorgehen musst, wenn du ein Produkt bzw. eine Dienstleistung im Internet verkaufen möchtest. Es sind 10 Punkte. Fangen wir mit dem ersten Punkt an.

 

1. Die Überschrift

Die Überschrift hat einzig und allein den Sinn, die Neugierde des Lesers zu erwecken. Das erreicht man durch eine Headline, die Aufmerksamkeit erregt. Die Überschrift kann auch einen Leidensdruck erzeugen. Zum Schluss soll sie neugierig machen und ein Bedürfnis wecken. Hier folgen 2 Beispiele.

„Wenn ich dir 1 Mio. Euro geben würde, dafür, dass du in 10 Tagen dein Leben völlig umkrempelst… würdest du es tun?“

„Wie du einen der günstigsten Werbekanäle nutzt, um mehr Verkäufe zu erzielen und dadurch Arbeits- und Werbeaufwand spürbar verringerst”.

 

2. Verständnis

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Dann folgt ein Abschnitt wo du den Leser durch bestimmte Fragen abholst und ihm zeigst, dass du ihn und sein Problem verstanden hast. Wenn du das Problem nicht ansprichst, kann der Leser auch nicht erwarten, dass du seine Situation verstehst. Um dein Verständnis zu vermitteln, helfen folgende Fragen:

  • „Hast du mal…?“
  • „Hast du das Gefühl…?“
  • „Hattest du mal das Problem…?“
  • „Kannst du dich noch erinnern…?“
  • „Ist es möglich, dass…?

Wenn du die Fragen stellst, kannst du deine eigene Geschichte erzählen. So merkt der Leser, dass du seine Situation kennst.

 

3. Story

Storys wecken Emotionen. Und Emotionen sind die Gründe warum wir kaufen. Oft kaufen wir Dinge emotional und begründen sie nachher logisch.

Als Story kannst du die Geschichte eines Coachingteilnehmers nehmen, deine eigene Geschichte erzählen oder eine fiktive Person verwenden. Dabei beschreibst du die Gefühle, die Probleme und die Wünsche der Person.

Dabei muss durchscheinen, dass das Problem definitiv gelöst werden kann. Das Ziel ist es dem Leser Hoffnung zu machen und ihm zu zeigen, dass seine schwierige Situation lösbar ist.

 

4. Beweise

Jetzt kommt ein absolut wichtiger Punkt.

Was ist der stärkste Kaufgrund?

Es ist der Beweis.

Viele denken, dass das Produkt nicht die versprochene Veränderung bringt. Erst Beweise überzeugen den Leser richtig.

Es eignen sich

  • Screenshots und Bilder
  • Kundenmeinungen bzw. Testimonials
  • Videos

Das ist ein kleiner Punkt, doch ist er der wichtigste Kaufgrund. Wenn du einen Verkaufstext schreiben willst, vergiss nicht die Beweise.

 

5. Bullets

Wenn du ein Produkt bzw. eine Dienstleistung verkaufst, solltest du die wichtigsten Kundenvorteile kennen.

Das heißt: Beschreibe nicht die Eigenschaften deines Produkts, sondern den Kundennutzen. Um das einfach darzustellen, kannst du Bulletpoints verwenden.

Beschreibe auch, was sich beim Leser in den ersten 3 Tagen verändern wird. Das kannst du für die ersten 7 Tage, die nächsten 4 Wochen oder für das folgende Jahr beschreiben. Somit sieht der Leser die Veränderungen, die dein Produkt in sein Leben bringt.

Je mehr Vorteile, desto besser.

 

6. Für wen ist es/nicht

Hier sagst du, dass das Produkt nicht für jeden ist. Du grenzt damit deine Zielgruppe ein und du wirst als ehrlich eingeschätzt, da du nicht jedem das Produkt verkaufen willst. Selbst bei augenscheinlichen Gründen, die offensichtlich sind, wird der Leser denken, dass man ehrlich ist.

Ein typischer Satz im Bereich „Geld verdienen im Internet“ ist: „Das Produkt ist nicht geeignet für Leute, die schnell reich werden wollen“ oder „Es ist nichts für Sie, wenn Sie mit dieser Anleitung keine hochwertigen Produkte verkaufen wollen“

Das alles unterstreicht deine Ehrlichkeit bzw. Seriosität.

 

7. Abgrenzung

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Im Internet gibt es viele Produkte und der potentielle Kunde wird sich fragen, warum er gerade bei dir kaufen sollte. Sage ihm was das Besondere an deinem Produkt ist und nenne ihm deine Alleinstellungsmerkmale.

So kannst du deine Alleinstellungsmerkmale herausfinden:

  • Wie heben sich die Mitbewerber ab und welche Alleinstellungsmerkmale haben sie?
  • Wie kann ich mich von der Konkurrenz abheben und wo liegen meine Stärken?
  • Was ist dem Kunden wichtig und wie kann ich ihm helfen?
  • Welche Stärke kann ich entwickeln, die mich abhebt und die mein Kunde haben will?
  • Wie kann ich mein Alleinstellungsmerkmal formulieren?

Das Alleinstellungsmerkmal kann ein kurzer prägnanter Satz sein, der die größten Frustrationen der Kunden löst.

 

8. Preis

Wenn du deinen Preis nennst, erkläre ihm zuerst wie der Preis entstanden ist.  Stelle dar, welchen Wert dein Produkt hat und welche Arbeit du hineingesteckt hast.

Du kannst vergleichen wie viel ein Coaching in diesem Bereich kosten würde. Danach erklärst du wie teuer ein gleichwertiges Seminar in diesem Bereich ist.

Zum Schluss fügst du den Bestellbutton ein und platzierst dein Produktbild.

 

9. Garantie

Eine Garantie sorgt für mehr Verkäufe. Der Leser stellt sich die Frage:

„Was passiert, wenn mir das Produkt nicht gefällt?“

Möglicherweise kennt dich der Leser nicht genug und hat kein Vertrauen. Wenn du eine Geld-Zurück-Garantie anbietest, gibst du ihm die Sicherheit, dass es bei Nichtgefallen sein Geld zurückbekommt.

Alternativ kannst du auch eine Erfolgs-Zeit-Garantie anbieten. Zum Beispiel:

„Wenn du innerhalb von 30 Tagen dein Ziel nicht erreicht hast, bekommst du dein Geld zurück und kannst den Report behalten.“

 

10. Kaufaufforderung

Zu guter letzt sagst du dem Leser, dass er auf den Button klicken und bestellen soll. Dies bezeichnet man im Online Marketing als „Call-to-Action“.

Um ihm eine Orientierung zu geben, gehe mit ihm den Bestellvorgang durch. Schreibe einfach, dass er auf den Button klickt, seine Daten eingibt, seine Bezahlvariante auswählt und auf den Button „Jetzt kaufen“ klickt.

Sage ihm auch was nach der Bestellung passiert und was er dann tun soll. Gehe auch auf die Sicherheit seiner Daten ein und, dass sie nicht an Dritte weitergegeben werden.

 

Extrapunkt Kundenberichte

Kommen wir zum Ende. Es gibt viele, die erstmal komplett nach unten scrollen und da ist es sinnvoll ein paar Kundenmeinungen zu platzieren. Wie bereits gesagt sind Beweise die wichtigsten Kaufargumente und sollten am Ende nochmal eingefügt werden.

Wenn du willst, kannst du als letzten Punkt nochmal den Bestellbutton einfügen. Fertig!

 

Fazit

Wenn du ein Produkt verkaufen willst, dann ist es wichtig zu wissen wer dein Kunde ist. Je besser du ihn kennst, umso leichter hast du es. Es gibt viele Elemente in einem Verkaufstext, die in einer bestimmten Reihenfolge abgearbeitet werden sollten. Hier bekommst du eine einfache Anleitung und kannst anfangen dein Produkt oder deine Dienstleistung zu verkaufen.

Wie gehst du vor, wenn du Produkte verkaufen möchtest?

Viele Grüße

Artur Jauk

 

Mehr über Artur Jauk:

Artur JaukArtur Jauk ist Unternehmer mit dem Schwerpunkt Online-Marketing. Durch Seminare, Workshops und weiteren Fortbildungen bildet er sich regelmäßig weiter und gibt sein Wissen an andere Menschen. Auf seinem Blog arturjauk.com schreibt er regelmäßig über das Thema Online-Marketing.

 

 

 

 

 

In diesem Artikel enthaltene Links:

Storytelling von Wikipedia

 

 

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7 comments

  • Um es auf den Punkt zu bringen man muss ein Problem lösen. Nicht 5,7,12 Probleme sonder nur eins und das auch klar darstellen und schon sind die Besucher zufrieden.

    Wenn Du das nicht selbst machen willst kannst Du das schreiben auch outsourcen und die Rechere selbst erledigen.

    Dazu habe ich ein Buch auf Amazon veröffentlicht – „Der Outsourcing Leitfaden“ – http://www.amazon.de/Outsourcing-Leitfaden-Handbuch-kleine-Unternehmen-ebook/dp/B013GPW1HU/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1439234110&sr=8-2&keywords=Der+outsourcing+leitfaden

  • Vielen Dank für diese knappe Anleitung. Im Prinzip weiß man das ja und hat es auch schon anderswo gelesen, aber es ist immer gut, es nochmal Schritt für Schritt vor sich zu haben.

    Eine Frage, die ich bei diesem Thema bisher aber noch nicht lösen konnte, ist diese hier: Nehmen wir an, ich biete ein E-Book zum ersten Mal zum Verkauf an. Woher bekomme ich dann Beweise? Noch hat es ja niemand gekauft.

    Ich persönlich finde diese Erfolgsstorys, die in der Regel als „Beweise“ platziert werden, zwar immer ganz interessant. Aber weil mir klar ist, dass sie mich zum Kaufen verführen sollen, und weil ich diese Leute weder persönlich kenne noch direkt befragen kann, lese ich sie meistens gar nicht so richtig. Ich will nicht behaupten, dass sie keinen Einfluss auf mich haben, aber zum Kaufen bringt es mich eher, wenn ich eine Geld-zurück-Garantie sehe. Zumindest bei teureren Produkten. Wie ist denn da die allgemeine Kenntnislage? Bringen die „Beweise“ (die ja keine sind, weil man sie nicht nachprüfen kann) wirklich soviel, oder wirkt eher die Geld-zurück-Garantie?

  • Auch wenn vieles im meinem Bereich (Gesundheitswesen) nicht ganz so umsetzbar ist, möchte ich unterstreichen, dass ich diesen Blog und was ich sonst bisher von Laura gelesen habe wirklich gut und interessant finde.
    Vielen Dank

  • Hallo Laura und Artur! Super! Eine tolle Anleitung, die ich gleich testen werde. Ich werde berichten! 🙂