Das kleine Email-Marketing ABC

So die Weihnachtsgans ist vom Tisch, die Geschenke wurden ausgepackt und jetzt wird wieder was geschafft 🙂

Dass Email-Marketing unabkömmlich ist, wissen wir ja mittlerweile alle und trotzdem ist Email-Marketig für viele noch ein Buch mit sieben Siegeln. Aus diesem Grunde möchte ich heute auf die Begrifflichkeiten im Email-Marketing eingehen, um auch den Anfängern einen Überblick über die unterschiedlichen Bereiche zu verschaffen.

Austragungslink:
Am Ende einer jeden Email, die ihr an eure Newsletter Abonnenten versendet, muss ein Austragungslink enthalten sein, der es dem Abonnenten jederzeit ermöglicht, sich aus eurem Newsletter auszutragen.

Manche fürchten, dass einem aufgrund des Austragungslinkes Newsletter-Empfänger verlorgen gehen, aber SORRY Freunde: das ist eine absolute Pflicht und jede Email muss einen solchen Austragungslink enthalten!

Hier findet ihr ein Beispiel für meinen Austragungslink:
Austragungslink

Autoresponder:
Der Autoresponder, auch Follow-up Responder gennant, ermöglicht es euch Emails automatisiert versenden zu können. Das heißt ihr könnt bereits im Vorfeld eine komplette Emailserie erstellen, die jeder Newsletter-Abonnent ab dem Zeitpunkt seiner Eintragung erhält. Vorab könnt ihr definieren, in welchen Abständen der Abonnent welche Email enthält.

Um den Ablauf noch einmal zu verdeutlichen, schaut euch die Grafik an, die die Logik eines Follow-up Responders verdeutlicht:
Autoresponder

Bounce:
Als Bounce bezeichnet man eine Email, die nicht zustellbar ist. Man unterscheidet zwei unterschiedliche Arten von Bounces.

Zum einen die Soft Bounce, die zum Beispiel zum Beispiel bei einem zu vollen Postfach des Empfängers ausgelöst wird.

Die andere Variante ist die Hard Bounce und bezeichnet eine permanet unzustellbare Email, die zum Beispiel auf eine ungültige Email-Adresse zurückzuführen ist.

Double Opt-In:
In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass jemand der einen Newsletter abonnieren möchte, dies vorab doppelt bestätigen muss.

Man darf also seine Newsletter nur an jene versenden, die im Vorfeld ihr Einverständnis für das Abonnement, durch Angabe ihrer Email-Adresse und klicken des Bestätigungslink, gegeben haben.

In der Praxis sieht das zum Beispiel so aus:

Ich gebe mein Interesse am Newsletter durch Angabe meiner Email-Adresse kund
Double Opt In Schritt 1

Danach erhalte ich eine Information, dass ich meine Email-Adresse bestätigen muss
Double Opt In Schritt 2

Zu guter Letzt muss ich den Bestätigungslink in der zugesandten Email klicken
Double Opt In Schritt 3

Email-Marketing System:
Um professionelles Email-Marketing betreiben zu können, benötigt man eine Email-Marketing Software, die es einem ermöglicht eine unbegrenzte Anzahl an Emails zu versenden und die gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf das Email-Marketing in Deutschland unterstützt.

Das Email-Marketing System ermöglicht euch ebenfalls die schon oben näher beschriebene Autoresponder-Funktion, mit der ihr Emails automatisiert versenden könnt.

Die Funktionen der einzelnen Anbieter sind unterschiedlich, doch das meiner Meinung nach beste Email-Marketing System auf dem deutschsprachigen Markt ist: KlickTipp.

Wenn ihr mehr über KlickTipp erfahren wollt, lest euch doch einfach folgenden Beitrag dazu von mir durch und schaut euch das Interview mit dem KlickTipp Gründer Mario Wolosz an unter: http://www.laurageisbuesch.com/email-marketing/

Impressum:
Ein vollständiges Impressum muss ebenfalls bei jedem Newsletterversand enthalten sein (auch dies ist gesetzlich vorgeschrieben in Deutschland). Unter Impressum versteht man die vollständige Angabe der Adresse.
Impressum

Newsletter:
Als Newsletter bezeichnet man eine Email, deren Versandzeitpunkt vorab festgelegt wird und nur an die Abonnenten versendet wird, die zum Versandzeitpunkt den Double Opt-In Prozess bereits abgeschlossen haben.

All diejenigen, die sich zu einem späteren Zeitpunkt als dem Versandzeitpunkt des Newsletters eingetragen haben, erhalten diese Email nicht mehr.

Newsletter eignen sich also bei tagesaktuellen News (Einladung zu einem Webinar) und insbesondere bei nie wiederkehrenden Situation, wie zum Beispiel in Launchphasen.

Newsletter können unabhängig vom Autoresponder immer an alle Abonnenten versendet werden.

Spam-Score:
Damit eure Emails auch wirklich beim Empfänger ankommen, müsst ihr darauf achten, dass ihr den Spam-Score so gering wie möglich haltet. Der Spam-Score misst, ob eure Email als unbedenkliche Email von den Email-Providern eingestuft wird, oder als Spam.

Damit eure Email nicht als Spam angesehen wird und nicht zugestellt wird, müsst ihr gewisse Faktoren beachten.

Dazu gehört unter anderem, dass eure Emails keine Wörter in Großbuchstaben enthalten sollten, dass ihr keine Ausrufezeichen mit in die Betreffzeile nehmt und gewisse Wörter wie beispielsweise das Wort “kostenlos” in euren Emails meidet.

Splittesten:
Unter Splittest versteht man, dass zum Beispiel zwei textlich unterschiedliche Emails zum selben Produkt, an einen kleinen Adressatenkreis versendet werden und die erfolgreichere Email, die öfter geklickt wurde, wird dann an den gesamten restlichen Verteiler verschickt. Dadurch könnt ihr die Klickzahl eurer Newsletter verdoppeln.

Hinterlass deinen Senf!

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9 comments

  • Hallo Laura,

    Eine gute und verständliche Erklärung der Begrifflichkeiten im Email Marketing. Der Abmelden Link sollte schon rein deshalb vorhanden sein weil wir ja keine Zeit verschwenden möchten mit jenen Menschen die sich einzig und allein wegen des Goodys eingetragen haben und an weiteren Angeboten soviel Interesse zeigen wie der Papst gegenüber einer Kondomwerbung.

    An den Bounces kann man manchmal nichts ändern. Das liegt meistens an der Überfüllung der Mailbox. Oft aber auch an Fake Email Adressen die nicht länger als drei Tage gültig sind. Gut ist wenn man einen Autoresponder hat der das erkennen kann. Ich habe dieses Problem vor Jahren mal mit Mario Wolosz erörtert. Was er daraus gemacht hat weiss nicht nicht, denn ich verwende eine wesentlich günstigere E Mail Marketing Lösung.

  • Hallo Laura

    Endlich weiss ich, was ein hard und ein soft Bounce ist. Bei wirklich JEDEM Artikel von dir, lerne ich wieder etwas neues, das finde ich einfach HAMMER! Mach weiter so! Wünsche dir ein guten Rutsch ins neue Jahr!

    Alles Gute

    Hypnotiseur

    • Laura Geisbuesch

      Hi Hypnotiseur,

      vielen, vielen Dank ich freue mich immer über deine Kommentare 🙂

      Alles Gute fürs neue Jahr!!!

      LG

  • Hi Laura,

    das hast du wieder einmal sehr gut erklärt und damit mit Sicherheit vielen E-Mail-Marketing-Neulingen enorm geholfen. Mach weiter so! 🙂

    Viele Grüße
    Paul

  • Das klingt sehr interessant. Würde mich die kommenden Monate auch gern mit E-Mail Marketing beschäftigen, aber hab doch etwas Respekt davor. Man muss ja erst mal eine große Liste aufbauen und bis das so weit ist… hmm :-/

    Vielen Dank für die aufschlussreiche Erklärung =)