Bloggen wie ein Profi – Step-by-Step Anleitung für einen guten Blogbeitrag

Auf diesen Blogbeitrag freue ich mich besonders, denn heute sprechen wir über MEINE Leidenschaft: das Bloggen!

 

Vielleicht ist es dir schon aufgefallen, aber ich habe es mir zum Ziel gemacht, vieeel vieeel häufiger zu bloggen als im vergangenen Jahr.

 

Warum? Weil es mir einfach verdammt viel Spaß macht und ich gemerkt habe, dass es vielen von euch ebenfalls Freude bereitet meine Beiträge zu lesen! Also hoffe ich doch mal 😉 Aber das Feedback bisher war gut.

 

Um ehrlich zu sein bin ich nämlich überhaupt kein Freund vom Video drehen. Es ist ein notwendiges Übel und ich werde natürlich weiterhin Videos machen, aber das Bloggen steht bei mir an Stelle Nummer 1 🙂 Yeah I love it!

 

Was mir aber auch aufgefallen ist, dass viele sich mit diesem Thema sehr schwer tun. Zum einen weil sie nicht wissen worüber sie schreiben sollen und zum anderen weil sie nicht wissen, wie sie einen guten Blogbeitrag aufbauen sollen und was es dabei zu beachten gibt.

 

In dem Gastbeitrag von Alina waren auch schon jede Menge sehr hilfreiche Tipps enthalten, die ich zum Teil in meinem Beitrag auch noch einmal aufgreifen werde.
 

Keinen Bock zu lesen? Komm‘ ich lese dir den Beitrag vor!

 

Warum zum Teufel sollte man überhaupt bloggen?

bloggen

Klar Online Marketing geht natürlich auch ganz ohne Blog. Keine Frage! Aber noch besser geht es MIT Blog! 🙂

 

Warum? Weil ihr mit einem guten Blog enorm schnell enorm viel Vertrauen bei euren Interessenten aufbauen könnt! Denn wenn ihr euren Lesern einen Mehrwert auf eurem Blog bietet, dann werden sie sich zum einen viel eher in euren Newsletter eintragen und zum anderen auch eher bereit sein ein Produkt von euch, oder eine Empfehlung von euch zu kaufen.

 

Ihr habt also mit einem Blog einen enormen Vertrauens-Vorteil euren Konkurrenten gegenüber!

 

Aber es gibt auch einen Nachteil! Ein Blog bedeutet extrem viel Arbeit und um es gleich vorweg zu sagen, mit einem Blog alleine werdet ihr garantiert nicht reich! Ihr solltet euch also in jedem Falle eine Liste aufbauen und E-Mail Marketing betreiben.

 

 

In erster Linie ist er wirklich zum Vertrauensaufbau gedacht und aus diesem Grunde sollte euer Blog unter keinen Umständen einem Werbeblättchen gleichen, das vor Werbebannern und Affiliatelinks geradezu explodiert.

 

Natürlich sind Affiliatelinks und Werbebanner erlaubt, aber hier gilt:

 

Werbebanner und Affiliatelinks sollten in Maßen und an richtiger Stelle platziert werden!

 

Des Weiteren unterstützt euch euer Blog bei eurem Branding! Wenn ihr Bilder und euer Logo prominent auf eurer Webseite platziert, werden sich die Leser euer Gesicht und euren Namen ganz schnell merken!

 

Wo findet man Ideen für Blogbeiträge?

 

Na, überhaupt keine Idee was ihr bloggen sollt und deswegen habt ihr noch nicht angefangen?! Schluss mit den faulen Ausreden! Denn dieses Problem bekommt ihr ganz schnell gelöst!

 

1. Stöbert auf “fremden” Blogs herum!

 

Und NEIN ihr sollt nicht einfach blind Blogbeiträge kopieren oder umformulieren! Aber beim Lesen anderer Blogs werdet ihr GARANTIERT Ideen für eigene Artikel bekommen! Und ihr müsst das Rad nicht neu erfinden! Wichtig ist, dass ihr euren Blogbeiträgen eure persönliche Note verleiht, aber dazu später mehr…

 

Ich persönlich stöbere viel auf den Blogs von amerikanischen oder englischen Online Marketern herum. Dabei kommen mir immer Ideen, die ich für den “deutschen Markt” abwandeln kann. Aber es müssen nicht zwangsläufig andersprachige Blogs sein.

 

Schaut euch einfach Seiten an, die mit eurer Nische zu tun haben! Ich zum Beispiel schaue mehrmals die Woche die t3n oder Internetworld Webseite an, um up-to-Date zu bleiben und um Ideen für meine Blogbeiträge zu finden (im übrigen eignen sich diese Seiten auch sehr gut um die sozialen Netzwerke zu füttern… Einfach Beitrag teilen und zack ist Facebook satt ;-))

 

Aber nicht nur das Internet kann bei der Themenfindung helfen, sondern auch Fachzeitschriften. Geht ans Kiosk, setzt euch mit den Zeitungen in ein nettes Café und blättert sie durch!

 

Das ist im übrigen sogar noch ein weiterer Tipp: Geht mal vom PC weg! Ja, bei einem Spaziergang oder beim Stöbern einer Zeitschrift in einem Café bekommt man oft einen ganz anderen Blick auf die Dinge, als wenn man krampfhaft vor dem Computer sitzt und sich einen Wolf sucht 😉

 

2. Geht dorthin, wo sich die Fragen eurer Zielgruppe befinden: Foren!

 

Foren sind wahre Goldgruben für einen Blogger! Denn dort erfahrt ihr genau mit welchen Problemen und Fragestellungen sich eure Zielgruppe herumschlägt und tadaaaaa habt ihr schon wieder Ideen für neue Blogbeiträge! 🙂

 

Um es kurz zu sagen: Findet heraus, was eure Leser beschäftigt und gebt ihnen Lösungen für ihre Probleme!

 

3. Fragt eure Leser!

 

Ja, ganz simpel! Aber es ist in der Tat so einfach 🙂 Ich stelle diese Frage häufig in meinen Newslettern und durch die Fragen meiner Leser erhalte ich wieder jede Menge Ideen für neue Blogartikel!

 

Das ist natürlich nur dann möglich, wenn ihr bereits Leser habt. Aber wenn es so weit ist, dann ist das eine super Möglichkeit der Ideenlosigkeit “auf Nimmerwiedersehen” zu sagen 😉

 

Welchen Schreibstil soll ich auf meinem Blog verwenden? schreibstil

Ganz ehrlich? Keinen! Seid so wie ihr seid! Versucht nicht euch zu verstellen und schreibt so, wie euch der Schnabel gewachsen ist! Das ist a) sympathischer und b) viiiieeel authentischer! Alles andere würden euch eure Leser sowieso nicht abnehmen.

 

Versucht einfach authentisch zu sein, vielleicht auch etwas verrückt und hebt euch von der Masse ab!

 

Jetzt werden vielleicht einige Fragen: Und was ist mit SEO (Search Engine Optimization / zu deutsch “Suchmaschinenoptimierung”)???

 

Gute Frage! Aber wollt ihr euch von irgendwelchen Panda-, Pinguin-, Kakadu-, Chamäleon- Updates von Google abhängig machen? 😉

 

Ich jedenfalls nicht! Und mein weiser Daddy Ralf Schmitz meinte ganz am Anfang meiner Online Marketing-Karriere zu mir: Du schreibst nicht für die Suchmaschinen, sondern für deine Leser! Und wenn deine Leser das mögen, was du schreibst, ist das die Hauptsache!

 

Merke: Schreibt für eure Leser und bietet ihnen einen Mehrwert!

 

Und darum habe ich mich ehrlich gesagt bisher so gut wie gar nicht mit SEO beschäftigt. Klar, kann es nicht schaden, aber gerade am Anfang sollte man sich darüber nicht allzu sehr den Kopf zerbrechen!

 

Worauf ich allerdings immer achte, dass:

 

  • Keywords sowohl in meiner Headline, als auch in meinen Beiträgen enthalten sind
  •  

  • meine Beiträge mindestens 800 Wörter lang sind (ist auch besser für die Suchmaschinen)
  •  

  • ich Backlinks auf anderen Blogs setze und meine Blogbeiträge intern verlinke

 

Wer sich mit SEO auskennt, sollte das Wissen natürlich auch nutzen! Und bevor hier gleich unter meinem Beitrag eine endlose Diskussion geführt wird: Ja, SEO hat seine Vorteile, aber das sollte insbesondere Newbies nicht davon abhalten mit dem Bloggen zu beginnen.

 

Ich habe damals auch einfach blindlings mit dem Bloggen angefangen und mein bisheriger Erfolg gibt mir Recht!

 

Also ihr SEO-Befürworter ganz locker durch die Hose atmen und ich habe euch auch lieb 🙂

 

Auf die Aufteilung kommt es an! Das Layout eures Blogbeitrags!

 

Alina ist in ihrem Beitrag bereits näher auf dieses Thema eingegangen.. Beim Layout eures Artikels lautet die Devise: Das Auge isst mit!

 

Beim Schreiben solltet ihr darauf achten, dass ihr in kleinen “leicht verdaulichen” Absätzen schreibt.

 

Andernfalls könnten eure Blogbeiträge die Leser erschlagen und sie verlassen sofort fluchtartig eure Seite und GENAU DAS sollte ja nicht passieren.

 

Des Weiteren solltet ihr eure Artikel mit Zwischenüberschriften versehen, damit die Leser sich von Anfang an leichter orientieren können und auf Anhieb sehen, welche Parts genau sie lesen möchten und welche eventuell nicht von Interesse für sie sind.

 

Bei den Überschriften solltet ihr für die Haupt-Überschrift eine h1 Überschrift verwenden. für den ersten Teilabschnitt eine h2 Überschrift und für alle weiteren könnt ihr eine h3 Überschrift verwenden.

 

Denn Überschriften haben für die Einordnung und Bewertung eurer Homepage durch Suchmaschinen eine hohe Relevanz.

 

Und nicht vergessen: Auch bei den Teil-Überschriften solltet ihr Keywords mit einbauen.

 

Jetzt haben mich die SEO-Freunde bestimmt wieder lieb, oder!? 😉

 

Neben den Überschriften und Abschnitten solltet ihr ebenfalls Bilder mit einfügen! Mein Paps würde jetzt sagen “das lockert das ganze etwas auf” 😉

 

Den Call-to-Action nicht vergessen!

 

Ein Blog macht gleich viel, viel mehr Spaß, wenn man Kommentare erhält! Darum solltet ihr auf keinen Fall vergessen, eure Leser am Ende des Beitrages zum Kommentieren zu animieren! (Im Übrigen freue ich mich auch wenn ihr MEINEN Beitrag im Anschluss kommentiert ;-))

 

Achja aus SEO Sicht sind Kommentare für euch übringes auch gut 😀

 

Mehr Reichweite und Traffic durch Social-Buttons

 traffic

Zu guter Letzt solltet ihr Social Media Buttons unter euren Beitrag pflanzen, denn je öfter eure Beiträge geteilt werden, umso höher ist eure Reichweite und umso mehr neuen Traffic erhaltet ihr!

 

Ein cooles kostenloses Plug-in dafür ist „Get social“.

 

Und wenn ihr in euren Beiträgen gute Inhalte raushaut, werden eure Beiträge mit großer Sicherheit geteilt werden!

 

Ein weiteres cooles Tool für mehr Reichweite hatte ich vor Kurzem auf meinem Blog vorgestellt: Den Social Locker!

 

 

So genug für heute 🙂 Ich wünsche euch viel Spaß beim Bloggen!

 

Viele Grüße
Laura Geisbüsch

 

P.S.: CALL TO ACTION! 😀

Hinterlasst mir einen Kommi, ick freu mir! 🙂

 

In diesem Beitrag enthaltene Links:

Leadhurricane von Laura Geisbüsch

Gastbeitrag von Alina Lohmann – Die 4 Stolpersteine, die dich davon abhalten mit deiner Webseite richtig Geld zu verdienen

Kostenlos mehr Traffic mit dem Social Locker

 

bloggen feature

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11 comments

  • Hallo Laura, ich hab da mal eine Frage, wo besteht der Unterschied zu einem Blog und einem youtube Kanal ? Vorausgesetzt man betreibt beides professionell? Gruß Sascha

    • Du kannst einen Blog auf deiner eigenen Domain so gestalten und aufbauen, wie du möchtest. Dort kannst du Artikel schreiben, Podcasts sprechen, Videos veröffentlichen, Infographiken posten, usw.

      Auf YouTube postest du Videos. Fertig. Nicht, dass das wenig ist und man mit einem reinen YouTube-Kanal nicht eine Menge erreichen kann. Doch der professionelle Internet-Marketer nutzt YouTube eher als eine von vielen Marketing-Maßnahmen, um seine Projekte voranzutreiben.

      Gibt wahrscheinlich noch zig weitere Unterschiede. Wollte auch nur ganz kurz meinen Senf loswerden. 😉

  • Hallo Laura,
    Also Senf ist mit zu scharf oder die Farbe gefällt mir nicht. Aber dein Artikel ist echt was wert. Was mir jetzt echt gefallen hat, ist die Funktion zum Vorlesen, sowie der Tipp mit dem >>Call to Action<< unter dem Beitrag. Diese Idee gefällt mir und die werde ich auch ganz schnell umsetzen.
    Und Du hast recht, mit dem Artikel schreiben tun sich viele Menschen sehr schwer, auch ich habe lange Zeit gebraucht um mich da ran zu trauen. jedoch wenn man sich an all die Tipps von Dir und allen Anderen hält kommt man ins TUN und das bedeutet Täglich UnterNehmen.
    Son nun genug gelabert und liebe Grüße aus Calau
    Jörg

  • Hey Laura,

    sehr cooler Beitrag!
    Ich finde man kann rauslesen, dass dir das Bloggen echt Spaß macht!
    Und auch, dass du so schreibst, wie dir der Schnabel gewachsen ist 😀

    Ich hab noch einen Tipp für angehende Profi-Blogger: schreib, schreib, schreib und schreib 😉

    Kein Meister fällt vom Himmel. Und wenn du einen Profi-Blogger mal fragst warum er so gut bloggt, dann wird die Antwort zu 99% „Übung“ sein.

    Liebe Grüße,
    Alina

    • Kann das nur von Alina bestätigen und wer selbst nicht schreiben will kann das einfach outsourcen 😉 war jetzt klar das das von mir kommen musste oder?! via Fiverr oder textbroker usw.

      Thomas

    • Oh man, Alina, dein Tip ist echt Gold wert. Schreiben, schreiben und nochmals schreiben. Ja, das stimmt wohl. Ich habe mich so lange vor einem Blog gedrückt. Und seit ein paar Wochen schreibe ich regelmäßig, jeden Abend 1 Stunde lang… einfach wild drauf los… Themen aus meiner Branche (Persönlichkeitsentwicklung) oder über mein derzeitiges Projekt (Meditation).

      Und ich merke, je mehr ich schreibe und je mehr Tage ich das durchziehe, desto mehr komme ich in den Flow und desto einfacher wiede es.

      Learning by doing oder Übung macht den Meister. Gibt ja eigentlich genug schlaue Sprüche, die das Thema beschreiben, oder? 😉

  • Hi Laura,

    spannende Auflistung, Anleitung und Motivations-Tipps für das Bloggen.
    Ich denke, wer sich leidenschaftlich mit einem Thema in seiner Nische platziert, dem wird das Bloggen und Teilen seiner Inhalte und Erfahrungswerte nicht schwer fallen – wenn man denn das Ganze marketing-technisch schön umsetzen kann, umso besser.

    Ich bin manchmal verwundert, wenn ich auf Landingpages lande, zu denen es keinen Hinweis auf einen zugehörigen Blog und Online-Projekt gibt oder dies im Impressum nicht ersichtlich ist. Unternehmer, die ohne Blog arbeiten und sich nur auf die schnelle Leadgenerierung via Squeezepages konzentrieren, haben in meinen Augen wesentlich begrenztere Möglichkeiten sich einen Expertenstatus zu erarbeiten und diesen regelmäßig unter Beweis zu stellen. Da kommt man ja am Blogging kaum noch vorbei.
    Viele Menschen sind neugierig und wollen bestimmte Unternehmer und deren Problemlösungen besser kennen lernen, da ist nutzenbringendes Bloggen absolut angesagt, weil man sich so auch Feedback von seinen Blog-Lesern, Followern etc. einholen kann.

    VG
    Christian

    • Hallo Christian,

      vielen Dank! 🙂

      Landingpages sollten allerdings nicht auf andere Webseiten weiterführen, darum ist es schon nicht so dumm, wenn man den Blog nicht verlinkt.. Ein Impressum ist allerdings absolute Pflicht, wenn man keine Abmahnung kassieren möchte.

      LG Laura

  • Vielen Dank für die Anleitung. Deine Tipps sind sehr nützlich. Ich blogge sehr gerne, aber ich noch keine Fortgeschrittene. Ich habe meinen Blog selber mit WordPress und Themen http://www.templatemonster.com/de/type/wordpress-themen/ erstellt. Ich bin zufrieden und möchte schöne Inhalte veröffentlichen.

  • Ja, ich merke schon. So langsam muss ich bloggen. Ich denke, das wird mein Projekt so richtig schön erweitern. Bin mal gespannt.

    Danke für deine Beiträge, Laura.