Blog Quickie: 7 Facebook Ad Fehler die du meiden solltest wie die Pest

Begehst du einen der folgenden 7 Facebook Ad Fehler?

Nur ein einziger dieser Fehler kann dazu führen, dass deine Facebook Anzeigen erfolglos verlaufen..

Solltest du zwei oder gar mehr Fehler bei deinen Anzeigen machen, dann kannst du dein Budget eigentlich auch gleich die Toilette runterspülen 😉

Fehler Nr. 1
Zu große Reichweite

Wenn du bei der Selektion deiner Zielgruppe bspw. nur „Frauen“ ausgewählt hast, ist das viel zu ungenau. Du musst deine Zielgruppe auf jeden Fall noch weiter herunterbrechen (Alter, Interessen..),
damit du mit deinen Anzeigen auch wirklich nur jene erreichst, die für Dich interessant sind!

Fehler Nr. 2
Du führst deine Interessenten ins Überall und Nirgendwo

Klickt ein Interessent auf deine Anzeige, sollte er auf einer Landingpage landen, die eine klare Handlungsaufforderung enthält, damit der User sofort weiß was zu tun ist!

Beispiel: „Hier sofort zum Webinar anmelden“ oder „Emailadresse eingeben und kostenfreien Report anfordern“

Leite deine Anzeige niemals bloß auf deinen Blog weiter und erwarte von deinen Interessenten, dass sie ihn sich anschauen und herausfinden worauf sie zu klicken haben. Sehr großer Fehler!

Fehler Nr. 3
Du versuchst etwas zu verkaufen

Die Leute sind nicht wirklich in Kauflaune, wenn Sie auf Facebook herumsurfen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass Sie auf eine Anzeige klicken und etwas direkt kaufen. Es ist ratsamer auf ein kostenfreies Angebot in der Anzeige aufmerksam zu machen. Biete den Interessenten also erst einen Mehrwert bevor du ihnen ein kostenpflichtiges Angebot unterbreitest.

Fehler Nr. 4
Deine Landingpage passt nicht zur Anzeige

Versuche bei der Erstelltung deiner Anzeige darauf zu achten, dass sie deiner Landingpage ähnelt. Das erweckt beim Interessenten im Unterbewusstsein das Gefühl „Hier bin ich richtig gelandet“. Verwende also wenn möglich in deiner Anzeige die gleiche Schriftart, dieselben Bilder etc.

Fehler Nr. 5
Deine Anzeige verspricht etwas anderes als deine Landingpage

Achte darauf, dass die Headline deiner Anzeige und die Headline deiner Landingpage übereinstimmen. Wenn du in deiner Anzeige über das Thema Online Marketing sprichst, solltest du deinen Interessenten nicht auf eine Abnehmseite weiterleiten, klar oder? 😉

Fehler Nr. 6
Du trackst deine Ergebnisse nicht

Wenn du keine Facebook Tracking Pixel verwendest, ist es für dich nahezu unmöglich herauszustellen, ob deine Anzeige erfolgreich ist. Wo wir wieder bei der Toiletten-
spülung wären 🙂

Fehler Nr. 7
Du betreibst keine Facebook Werbung

Dadurch lässt du dir eine riesen Chance durch die Lappen gehen! Auch wenn dein Budget nur 5 Euro am Tag zulässt, hauptsache du beginnst mit Facebook Anzeigen! Facebook ist die Gelegenheit um neue Leads und neue Kunden zu erhalten.

Deine Laura

P.S.: Aller Anfang ist schwer, aber mit der Social Media Formel, schafft es jeder blutige Anfänger eigene Facebook Kampagnen zu erstellen!

Hinterlass deinen Senf!

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32 comments

  • Danke für die Tipps Laura. Mir fallen spontan noch folgende „Anfängerfehler“ beim Thema Facebook Ads ein:

    – Kein Split Testing
    Wenn man nicht verschiedene Bilder, Texte, Zielgruppen und Placements (Mobiler Newsfeed, Desktop Newsfeed oder Mobil) gegeneinander testet, „verbrennt“ man ebenfalls viel Budget

    – Vorsicht beim Bewerben von Beiträgen mit dem „Boost Post“ Button. Wenn man seine Beiträge hierüber promoted, hat man kaum Kontrolle über sein Budget und die Zielgruppe. Besser ist eine „Beitrags Interaktions Anzeige“ zu schalten im Werbeanzeigenmanager

    Liebe Grüße,
    Micha

  • Kurz und schmerzlos 🙂 Danke für die Tipps. Werde wohl auch bald das Thema angehen und dann Deine Tipps berücksichtigen.

  • Hey Laura,

    schön kurz und knackig auf den Punkt gebracht!

    Der Beitrag in dem du Schritt für Schritt zeigst, wie man eine Facebook Anzeige aufsetzt, ist auch sehr hilfreich für Einsteiger.

    Die Angst viel Geld zu verbrennen ist sicherlich am Anfang die größte Hürde.

    Liebe Grüße,
    Alina

  • Hallo Laura, Danke für die Tipps wie immer kurz auf den punkt und natürlich sehr hilfreich. Liest man gerne. LG Matthias

  • Hallo Laura,
    das ist neu für mich! Gefällt mir sehr! Quickie kannte ich bisher nur anders, nämlich unter dem Namen kurzer List-Post. Das finde ich aber langweilig, klingt irgendwie wie Einkaufszettel. Blogquickie ist viel besser!

    Besonders wichtig finde ich Fehler drei. Facebook ist keine Plattform wie amazon oder ebay, auf der sich jemand mit einer konkreten Kaufabsicht einloggt. Bei Facebook loggt man sich zu Unterhaltungs- und Informationszwecken ein. Ich finde sehr geschickt gehen damit die ganzen Reiseanbieter um. Die werben zunächst mit dem Wohlfühlgefühl von langen Sandstränden, schönen Hotels, informieren über trendige Wassersportarten und erst, wenn man sich in eine Liste eingetragen oder Facebookfan geworden ist, erhält man (unaufdringlich) Reiseangebote.

    Am schwierigsten zu vermeiden ist aber, schätze ich, Fehler eins. Ich stöbere letzte Zeit vermehrt bei Digistore, dort kann man ein Ebook bewerben, in welchem erklärt wird wie man Pickel los wird. Hierfür finde ich die Targetierung ziemlich kompliziert, denn es hat ja niemand Pickel als Interessengebiet auf seinem Profil eingetragen.

    Viele Grüße
    Kim

  • Hallo Laura, danke für die Tipps.
    Zu Punkt 2 würde ich gerne noch etwas ergänzen.

    Grundsätzlich leite ich meine Besucher auch auf Landingpages. Ich habe jetzt aber auch einige Kampagnen gestartet, die direkt auf einen passenden Blogartikel führen.

    Ich glaube, wenn der Artikel ganz genau zur Ziegruppe passt, dass man auch so neue Leads und sogar Verkäufe erzielen kann.

    Was denkst du?

    Viele Grüße,
    Thomas

    • Hallo Thomas,

      das ist durchaus auch möglich. Aber die Chance auf Leads ist dann eben geringer. Vielleicht solltest du dann auch innerhalb deines Blogbeitrages ein Anmeldeformular zum Newsletter einfügen. Das ganze solltest du mal tracken 🙂
      LG

  • Hi Laura,

    in meinem aktuellen Kurs zu Onlinemarketing haben wir erst gestern über Facebook Kampagnen gesprochen und diese angelegt. Die Teilnehmer werden sich deine Übersicht hier sicherlich per Link vermerken 🙂

    Auf jeden Fall sollte, wie auch schon erwähnt, eine Erfolgsmessung stattfinden. Wer dazu gerne noch etwas mehr wissen mag, der kann mich ja mal besuchen kommen: http://erfolgswolf.de

    Ach ja,
    nochmals vielen Dank für die Übersicht Laura 🙂

  • Hallo Laura!
    Habe mich bei der Gestaltung unserer Landingpage auch sehr ausführlich mit diesen Punkten beschäftigt. Kann deine ganzen Tipps also nur bestätigen!

    Liebe Grüße,
    Valerie

  • Hey Laura,

    dem habe ich nicht hinzu zufügen, bzw. hat @Michael den Rest schon erwähnt. Klar auf den Punkt. Besonders der letzte Fehler gefällt mir besonders gut, obwohl sich damit alle anderen vermeiden lassen 😉

  • Hallo Laura! Wie immer super zusammengefasst und eine sehr Aufmerksamtkeit-erregende Headline (auch im Newsletter :P).

    Ich habe auch deinen Artikel zum Erstellen von FB-Anzeigen gelesen. Beide sind sehr gut. Ich persönlich finde ja, dass es immer wieder Überraschungseffekte gibt. Man denkt sich, ein Anzeigen-Bild, -Text ist super oder schlecht und genau das Gegenteil ist dann der Fall.

    lg Alex

  • Coole Erklärung!

    Führst du wie von micha erwähntbauch splittests durch bei deinen Facebook Kampagnen?

    • Laura Geisbuesch

      Hallo Thomas,
      klar ich teste unterschiedliche Bilder und Headlines 🙂 Solltest du auch unbedingt machen Thomas.
      Ich bin immer total überrascht, was bei solchen Tests rauskommt! Und daran merke ich auch immer wieder, dass der eigene Geschmack nix zu sagen hat 😀

      LG

  • Noch zum Thema Split-Testing:

    Das machen die meisten vollkommen falsch. Denn es darf immer nur ein Faktor geändert werden, damit wirksam getestet werden kann. Also gleiches Bild und Text, aber den Titel tauschen oder ein anderes Bild und Titel / Text bleiben gleich.

    Teste schnell mal 30 Bilder durch bis ich das passende gefunden habe… Dafür lohnt es sich dann aber richtig 😀

    Viele Grüße,

    Olaf

  • Ich fange grade erst an mit meinen ersten fb ads – danke für diesen Artikel.
    Wie schnell konntest du am Anfang damit erfolge erzielen?
    Gruß
    Rigo

    • Hi Rigo,

      das ist echt immer abhängig von deinen Anzeigen. Da kann ich leider, wie so oft im Marketing, nur sagen: Das musst du testen, testen, testen! Am wichtigsten ist es mal zu schauen, wie die Leute auf deine Bilder anspringen. Denn dabei hatte ich mich damals gewaltig vertan 😀 Meine Favoriten-Bilder floppten alle und die Bilder, die ich am doofsten fand, kamen am besten an. Man darf also nie vom eigenen Geschmack ausgehen.

      Wichtig ist, dass du immer nur eine Komponente testest. Also solltest du erst die Bilder testen, dann die Headlines, dann die Texte und NIEMALS alles auf einmal.

      Ich empfehle dir, dass du erst einmal mit dem Lead sammeln beginnst. Das ist wesentlich einfacher, als etwas über FB zu kaufen, denn in der Regel sind die Leute ja nicht auf Facebook um zu kaufen..

      Meine ersten Anzeigen damals waren ein ziemlicher Flopp, aber nachdem ich mich an die Anleitung gehalten habe, konnte ich über Facebook richtig viele Leads generieren 🙂
      Aber hier gilt wirklich: Übung macht den Meister 🙂

      LG Laura
      LG

  • Vielen Dank für diese ausführliche Antwort.
    Ich werde weiter rum probieren und testen, macht mir auch ordentlich Spaß, die ganze Sache :).

  • Hallo Laura,

    wieder mal ein toller Beitrag. Kurz und knapp auf den Punkt gebracht.
    Die Beste Werbung bringt nichts, wenn man oben genannte Fehler begeht! 🙂

    Wünsche Dir einen
    Schönen & erfolgreichen Tag

  • Ich habe das Gefühl es war eine gute Idee diesen Artikel zu lesen. Ich hätte bestimmt alle diese Fehler gemacht 😀
    Viel Erfolg weiterhin.

  • Liebe Laura,

    Deine Hinweise sind ein schöner Kompass, immer ist man geneigt, noch dies und das und das zu probieren, z.B. noch eine weitere Gestaltung, um dabei aber die CI außer Acht zu lassen. Bei Punkt 1 jedoch hätte man gerne noch mehr Richtlinien – da entsteht allzu leicht das Wald/Bäume-Problem. Wenn man mit den Selektionsmerkmalen begonnen hat, so passiert es schnell, dass man unter Ihnen begraben wird.
    (Dies sind auch Überlegungen, die aus dem immer anregenden Austausch mit Ralf Wenda resultieren, wer digitale Wölfe mag, sollte einmal auf erfolgswolf.de reinschauen. [Die Assoziation ergibt sich gerade so: vielleicht soldest Du mit dem Wolf tanzen?])

    Herzlichen Dank,

    Stephan

    • Laura Geisbuesch

      Hi Stephan,

      bei der Zielgruppenbestimmung kommt es individuell auf die Nische an. Je besser du deine Zielgruppe kennst umso einfacher wird es dir auch fallen diese bei den Facebook Ads einzugrenzen. Hierbei empfiehlt sich vorab einen Kundenavatar zu erstellen und darauf maßgeschneidert die ANzeigen zu erstellen.
      Mit Ralf Wenda ist schon ein Interview zum tanzen vereinbart 😉

      LG

  • Auch ich habe sehr gute Erfahrungen mit Facebook gemacht….. für 5 Tage. Dann wurde meine Werbung gesperrt und ich habe dumm aus der Wäsche geguckt.
    Darauf wird man trotz aller guten Tipps nicht vorbereitet. Mir scheint das Facebook, und auch Adwords, eine ganz eigene Sicht der Dinge haben.
    Also unbedingt die Richtlinien SEHR genau durchlesen und hoffen das deine Werbung dauerhaft akzeptiert wird.

    • Hi Dirk,

      das tut mir Leid, dass dein Account gesperrt wurde. Aus diesem Grunde ist es so enorm wichtig, dass man nicht nur auf eine Trafficquelle setzt.

      LG Laura

  • Hey Laura,
    auch wenn dieser Artikel schon von 2014 ist – die Fehler sind die gleichen geblieben und dein Artikel ist topaktuell. Vielen Dank dafür! 🙂

    Eine Sache die sich seit 2014 sicher noch verstärkt hat ist die mobile Nutzung von Facebook. Und das hat unmittelbar Auswirkung auf die Aussteuerung der Anzeigen. Wenn man als Placement also einfach „alle“ auswählt, bekommt man auch mindestens zu 90% eine mobile Aussteuerung der Ads. Facebook versucht dann die Zielgruppe dort zu erreichen, wo diese sich gerade befindet. Je nach Kampagnenziel (z.B. Website-Conversions) kann es aus diesem Grund sinnvoll sein, die Zielgruppen nach Placements aufzusplitten.

    Weiter so! 🙂

    Viele Grüße, Florian